Das Hauptrennen am Dienstag, dem dritten Meetingstag in Hamburg, ist der Große Avaya-Preis, das ehemalige Sier-storpff-Rennen. Die Prüfung der Youngsters, die 2005 von Rennstall Directas Electric Beat gewonnen wurde, ist mit 30.000 Euro dotiert. Da in Deutschland bislang erst fünf Rennen für den jüngsten Jahrgang gelaufen wurden, findet man nur eine einzige Siegerin im Feld.
Das ist die von Ertürk Kurdu in Düsseldorf trainierte Lomitas-Tochter Sasphee, der ihr Trainer nach ihrem ersten Start ‚auf lange Sicht durchaus Gruppe-Format‘ attestierte. Bei ihrem Debut auf der Heimatbahn kam sie unter Andreas Suborics leicht zum Zuge, schlug mit Who‘ re You ein Pferd, das anschließend in Bad Doberan auch gut lief, einen Sieg nur knapp verpasste.
Sieben Gegner stellen sich Sasphee am Dienstag. Und bis auf La Bonita (war hinter der erwähnten Who’re You Dritte in der Fährhofer Goldenen Peitsche in Bad Doberan) und Six Mile Bottom (vor einer Woche unplatziert in einem Listenrennen in Deauville) besitzt keiner der anderen Starter Rennerfahrung.
Der At Once-Bruder Adamantinos (J.Victoire) vertritt den Stall von Erika Mäder, Kick Hunter (W.Mongil) das Asterblüte-Quartier, Red Diva (A.Starke) wird von Mario Hofer aufgeboten und Helado (J.-P.Carvalho) ist ein Gast aus Schweden. Red Diva sollte gefährlich sein, ist sie immerhin Schwester der aktuellen Top-Flieger Raptor und Raffelberger.
Sehr interessant dürfte auch Directa’s Digger (A.Helfenbein) sein, denn er vertritt die Farben des Rennstalles Directa und kommt aus dem Rennstall Löwe, womit also genau das Team des im Vorjahr erfolgreichen Electric Beat wieder versammelt ist.
Insgesamt stehen am Dienstag neun Rennen an, wobei viermal aber die Traber zum Einsatz kommen. Unter anderem in einem Prominentenfahren, in dem sich unter anderem die Aktiven Peter Schiergen, Werner Baltromei, Christian Sprengel, Wilhelm Giedt, Michael Figge, Andrea Bertram, sowie aus dem Hamburger Vorstand Atti Darboven und Eugen-Andreas Wahler in den Sulky schwingen.










