Rolf Siepmanns Gentle Storm, der 2011 bei zwei Starts ungeschlagen blieb, gab heute in St.Cloud sein Jahresdebut. Der von Yves Barbetot trainierte Gentlewave-Sohn musste im mit 55.000 Euro dotierten und über 2000 Meter führenden Prix Maurice Caillault auf Listenebene Farbe bekennen. Mit Ioritz Mendizabal (Foto) im Sattel sprang auf der Linie ein vierter Rang unter fünf Konkurrenten heraus, doch waren die Abstände im Ziel ganz knapp.
Dann schritt die Rennleitung auf den Plan und disqualifizierte den zweitplatzierten Tifongo, setzte ihn auf Rang vier, so dass Gentle Storm schließlich einen Platz auf Rang drei aufrückte. Nach einem Rennen vom letzten Platz aus machte Gentle Storm in der Geraden von Saint-Cloud sehr viel Boden gut und schien 200 Meter vor der Linie kurz sogar Siegchancen zu haben
Mit minmalem Vorteil reichte es auf der Linie für den 21:10-Favoriten Lidari, der sich unter Christophe Lemaire mit dem letzten Galoppsprung gegen Tifongo und Sinnkosako behauptete. Dahinter endete dann dichtauf Gentle Storm, der als zweiter Favorit ins Rennen gegangen war.
Der Sieger Lidari schien Mitte der Geraden, als er keine freie Passage vorfand, kaum noch ein Sieganwärter zu sein. Doch dann nutzte Lemaire eine schmale Lücke zum Vorstoss und der von Jean-Claude Rouget für den Aga Khan trainierte Acclamation-Sohn packte gewaltig an und kam zu seinem dritten Erfolg in seiner Laufbahn. Der Pantall-Schütztling Tifongo unterlag knapp, verlor aber später diese Platzierung, so dass Sinnkosako auf Platz zwei und Gentle Storm auf Rang aufrückte.
Zweijährig hatte Lidari seinen ersten beiden Starts zu Siegen gestalten können, im Herbst platzierte er sich dann auf Gruppe-III-Ebene im Prix Conde. Der Aga Khan-Hengst sollte auch nach seinem heutigen Eindruck auf Gruppe-Ebene bestehen können.












