Das Pferd des Meetings in Bad Harzburg heisst Linux. Mit dem Siebenjährigen gelang Norbert Sauer ein Kunststück. Innerhalb von zehn Tagen gewann der Wallach, den man erst vor zwei Wochen in Hamburg nach einem Verkaufsrennen erworben hatte, sein viertes Rennen, der Alwuhush-Sohn war nun auch im Ausgleich I nicht zu stoppen.
Unter Hana Mouchova gewann er sicher gegen den Schimmel White Lightning und seinen Trainingsgefährten Figo. 44:10 gab es am Toto auf den Sieg des Stall Laurus-Pferdes, das mit diesem Erfolg sicherlich Geschichte schrieb, denn ähnliches hat es wohl noch nicht gegeben.
Der Große Preis der Norddeutschen Landesbank, dotiert mit 20.000 Euro und über 2000 Meter führend, war das höchstdotierte Rennen, das jemals in Bad Harzburg gelaufen wurde. Und nun wurde er von Linux gewonnen, dem ‚Schnäppchen‘ aus Hamburg, der vom Stall Laurus für 7500 Euro gekauft wurde und nun für die neuen Eigner schon über 16.000 Euro gewonnen hat.
Es war ein stimmiger vorletzter Renntag in Bad Harzburg, bei dem auch der Umsatz mit rund 215.000 Euro stimmte. Je zwei Sieger ritten Filip Minarik, Marc Timpelan (Baldrian, Traumtyp) und Andreas Helfenbein (Bozziano, Lielo).
Bei den Trainern gab es zwei Erfolge für Christian von der Recke, der das Dreijährigenrennen mit dem belgischen Derbysieger Festero und das Jagdrennen mit dem Hindernisdebutanten Lanabaa (Dirk Fuhrmann) gewann.
Gleich drei Rennen gewann jedoch Champion Peter Schiergen, der das Hürdenrennen mit Zent, den Ausgleich III zum Abschluss mit A winning Dream und noch das Pony-Rennen mit Sunny Boy gewann, auf dem wieder Sohnemann Dennis zum Einsatz kam. Die Aubonne-Schwester A winning dream machte dabei einen Hattrick perfekt, gewann tragend von Fährhofs Deckhengsthoffnung Königstiger ihr drittes Rennen in Folge und wird ihre Karriere nun vermeintlich beenden.











