Fünfmal ist er in diesem Jahr angetreten. Fünf mal hat er gewonnen. Fünfmal hat er dabei das Riesen-Vertrauen der Wetter immer vollstens erfüllt. Denn auch im Credit Suisse Rennen, Deutschlands höchstdotiertem Ausgleich I, war der Favorit Quijano nicht zu schlagen.
Unter Filip Minarik gewann der Acatenango-Sohn des Gestüts Fährhof als 19:10-Favorit am Samstag in Hamburg vor dem großartig laufenden Amoroso und One little David.
Unmittelbar, nachdem sich die Boxen zu dem mit 25.000 Euro dotierten Rennen geöffnet hatten, setzte sich Co-Favorit Glad Lion an die Spitze, sorgte für eine mächtig schnelle Fahrt. Zu schnell, wie sich herausstellen sollte. Denn als es zur Sache ging, war der Auenqueller restlos geschlagen, wurde am Ende nur Letzter. Vor ihm landete Spazolita auf Platz fünf, als Vierter war der Münchner Adios Amigos über die Linie gekommen.
Mitte der Geraden zündete Champion Filip Minarik auf Quijano den Turbo. Und schnell war zu erkennen, dass der Sieg nach Köln in den Schiergen-Stall gehen würde. Einzig und allein Amoroso, der immerhin 6,5 Kilo mehr zu schleppen hatte, wirkte außen gefährlich.
„Quijano hatte im letzten Jahr eine Mikro-Fissur, die schwer zu finden war. Wir haben ihm lange eine Pause gegeben und ihn vorsichtig wieder aufgebaut. Im letzten Jahr wollten wir mit ihm eigentlich das Italienische Derby gewinnen, hatten immer eine hohe Meinung von ihm. In zwei Wochen machen wir in Köln im Listenrennen weiter“, so Trainer Peter Schiergen gegenüber GaloppOnline.de über Quijano, naher Verwandter des deutschen Rekordjährlings Quorum.
„Ich hätte nie gedacht, dass Amoroso so gut läuft. Eigentlich sollte er nur seinen Feinschliff für ein Listenrennen in der nächsten Woche bekommen. Wenn er das Rennen gut verkraftet, ist auch ein Start in Riem auf Listenlevel nach wie vor möglich“, erläuterte Peter Rau das Laufen des Brümmerhofers Amoroso.











