Da hat Eckhard Sauren aber ein echtes Hindernistalent in seinen Reihen. Die Rede ist von Glady Tiger. Der fünfjährige Wallach aus dem Besitz des Kölner Rennvereins-Präsidenten kam am Samstag in Auteuil bei seinem dritten Start auf der Hürdenbahn zu seinem zweiten Sieg.
Nachdem es für den Zoffany-Sohn aus dem Stall von Noel George und Amanda Zetterholm bei seinem ersten Hürden-Sieg in Pau sehr knapp gewesen war (der damalige Zweite hatte aber inzwischen auch gewinnen können), kam der Wallach diesmal in einem mit 51.000 Euro dotierten Hürdenrennen für Fünfjährige über 3600 Meter ganz überlegen zum Zuge.
Geritten von James Reveley sah man den als 2,9:1-Favorit gestarteten Sauren-Vertreter stets im Vordertreffen. Ende der Gegenseite ging Glady Tiger bereits an die Spitze, und in der Zielgeraden verabschiedete er sich ganz überlegen von seinen sechs Gegnern.
Im Ziel hatte er einen Vorsprung von zwölf Längen vor der Zweitplatzierten. Hätte Glady Toger bei seinem ersten Hindernisstart in Fontainebleau nicht so großes Pech gehabt (mit dem Sieg in der Hand wurde er wenige Meter vor dem Ziel reiterlos, als der Bügelriemen riss), hätte der ehemalige Grewe-Schützöling sogar noch eine weiße Weste über Sprünge.













