Das letzte Jahr hätte für den Magdeburger Renn-Verein schlimmer nicht laufen können. Eine verheerende Überschwemmung zerstörte Geläuf und Infrastruktur des Rennbahn-Geländes. Auf rund zwei Millionen Euro wurden die Schäden beziffert. Einige Anstrengungen wurden seitdem unternommen und am Samstag werden in Magdeburg endlich wieder Galopprennen gestartet.
Sieben sind es an der Zahl, die Felder sind durch die Bank weg gut bestückt, auch wenn man zum ‚Neustart‘ keine Wettchance des Tages anbieten kann. Im Zentrum der Karte steht dabei ein Ausgleich II über 1800 Meter. Hans-Jürgen Gröschels Redesert (W. Panov) und der von Roland Dzubasz trainierte Timorox (M. Cadeddu) haben wir ebenso Chancen, wie das Holland-Duo Naaseh (Lucien van der Meulen/Cecilia Müller) und It’s A Privilege (Geert van Kempen/Daniele Porcu) sind nicht ohne Chance.
Ein interessanter Vergleich sollte das einleitende Dreijährigen-Rennen über 1300 Meter werden. Mit Hello Honey (Andreas Wöhler/Jozef Bojko), Tahmineh (Jens Hirschberger/Stephen Hellyn), Iffinvasion (Gunter Richter/Bayarsaikhan Ganbat), Forgino (Toni Potters/Filip Minarik) und Saldira (Christian Sprengel/Koen Clijmans) haben hier gleich mehrere Pferde Chancen auf den Sieg (Zum Rennen).
Abgerundet wird der Renntag durch ein mittleres Handicap, sowie einen Lauf zur Sport-Welt-Talent-Trophy – Sommermeisterschaft der Amateure. Elf Reiterinnen und Reiter kämpfen in der siebten Tagesprüfung, einem Ausgleich IV über 2050 Meter, um weitere Punkte. Unter anderem ist der von Wilhelm Busch trainierte Vorjahressieger Leu am Start. Der elfjährige Risk Me-Sohn wird den Händen von Olga Laznovska anvertraut.
Sein Comeback bei den Amateuren gibt der ehemalige Profi Mark Timpelan, der seinen letzten Ritt am 1. Juli 2011 auf Well’s Wonder in Hamburg absolvierte. Insgesamt kommt Timpelan auf 515 Lebenssiege. Am Samstag schwingt er sich in den Sattel von Frank Fuhrmanns Fiftys Brother.









