Mit dem Prix Max Sicard, einem mit 60.000 Euro dotierten Listenrennen über 2400 Meter, steht am Sonntag in Toulouse der 15., und damit auch letzte Lauf der internationalen Rennserie „Le Defi du Galop“ auf dem Programm. Mit von der Partie ist dann auch wieder der von Michael Figge trainierte Shutterbug. Der vierjährige Soldier of Fortune-Sohn aus dem Stall des Münchener Trainers Michael Figge hat bekanntlich schon zwei Rennen dieser Serie gewonnen.
Im Grand Prix de Bordeaux im Mai war der Hengst ebensowenig zu schlagen, wie im Grand Prix Defi du Galop im August in Clairefontaine. Hinzu kamen mehrere Platzierungen. Diese guten Leistungen führten dazu, dass der deutsche Galopper mit aktuell 23,5 Punkten sogar an der Spitze der Gesamtwertung dieses Wettbewerbs steht. Aber dennoch wird es nicht leicht, den Titel und den damit verbundenen Geldpreis zu holen.
Denn die Regeln dieses Wettbewerbs besagen, dass dasjenige Pferd der Gesamtsieger ist, das mindestens drei Rennen gewonnen hat, von denen eines auch noch einer der letzten sechs Läufe gwesen sein muss. Der von Francois Rohaut trainierte Best Fouad erfüllt diese Voraussetzungen. Shutterbug, der am Sonntag wieder seinen ständigen Reiter Antoine Hamelin im Sattel haben wird, könnte mit einem Erfolg am Sonntag aber noch gleichziehen.
Doch das alleine reicht nicht einmal aus. „Gleichzeitig muss dann noch Best Fouad unplatziert sein, denn wenn zwei Pferde drei Rennen gewonnen haben, zählen die zweiten und dritten Plätze, und da haben beide Pferde bislang noch keine Platzierung vorzuweisen“, erklärt Michael Figge. „Das ist natürlich eine schwere Aufgabe, aber wenn man es nicht versucht, kann man es auch nicht schaffen. Nach dem Rennen geht Shutterbug auf jeden Fall in die Winterpause, die hat er sich verdient. Reisen nach Katar oder Dubai gibt es nicht“, so Figge weiter.
Möglicherweise gibt es sogar noch einen lachenden Dritten, denn der von Claude Le Lay vorbereitete Holdthasigreen hat auch schon zwei Läufe der Rennserie gewonnen, und kann außerdem noch einen dritten Platz aus dem Grand Prix de Craon vorweisen. Im Siegfall könnte der vierjährige Hold That Tiger-Sohn somit noch zum Gesamtsieger avancieren.
Mit von der Partie könnten im Prix Max Sicard auch der von Ralf Rohne trainierte Dreijährige Wild Horse, und der früher von Waldemar Hickst vorbereitete Quiliano sein, die sich nach der letzten Streichung vom Mittwoch noch im Aufgebot befanden.











