Als der Sholokhov-Sohn Esmondo im Herbst 2009 als Jährling auf der Herbst-Auktion der BBAG in Iffezheim für 18.000 Euro nach Frankreich veräußert wurde, konnten auch seine Züchter Heinrich Löhndorf und Thomas Schwind nicht ahnen, zu welch einem Aushängeschild für die Deutsche Zucht der mittlerweile Dreijährige im Nachbarland avancieren würde.
Inzwischen hat Esmondo, der aus der sieglosen Mondrian-Tochter Esmonda stammt und aus einer höchsterfolgreiche Rietberger Linie stammt, annähernd 280.000 Euro zusammen galoppiert und zählt in Frankreichs illegitimen Metier zu den Aufsteigern der Saison.
Drei Listen- und ein Gruppe II-Rennen hat der Sholokhov-Sohn, der im Union-Gestüt in Merten aufgezogen worden ist, dreijährig gewonnen. Am Sonntag steht mit dem zur Gruppe I zählenden Prix Cambacere (270.000 Euro; 3600 Meter) ein echter Hochkaräter in Auteuil an, in dem Esmondo für Spitzentrainer Guillaume Macaire mit guten Siegaussichten antreten wird.
In einem Hürdenhandicap über 3.600 Meter, dotiert mit 100.000 Euro, kommt am selben Tag auch Erika Mäders Zuckerpuppe an den Ablauf.










