Shirocco pustet den Hurricane weg: Die genaue Analyse!

Bis vor dem Prix Foy haben nur zwei Pferde Hurricane Run geschlagen: Shamardal und Pride. In diese illustre Liste hat sich nun auch Shirocco eingetragen. Nach 2 Minuten und 32,9 Sekunden war die dritte Niederlage von Hurricane Run besiegelt. In einem zunächst sehr langsam gelaufenen Prix Foy konterte Shirocco in einem wahren Sprint auf der Geraden jeden Angriff des Coolmore-Stars.

Auch der schnelle Boden konnte Shirocco nicht stoppen. Andre Fabre hatte bereits im Sommer verkündet, dass er nicht der Meinung sein, dass Shirocco weiches Geläuf bräuchte, um seine Bestleistung abzurufen. Davon war man einst im Schütz-Stall ausgegangen.

„Der Boden könnte im Arc natürlich noch etwas ausmachen. Heute war er schnell”, so Fabre. Dieser bestätigte, dass „Hurricane Run mit Sicherheit fitter als Shirocco gewesen ist“. Für Hurricane Run hofft man für den Arc natürlich auf weichen Boden. Dieser sollte allerdings auch für Shirocco kein Problem darstellen.

Die englischen Buchmacher ließen sich trotz Hurricane Runs Niederlage hingegen nicht davon abbringen, den Hengst weiterhin auf der Pole Position des Arc-Wettmarktes zu lassen. Lediglich bei einem großen Buchmacher Englands werden beide Pferde zu gleichen Preisen angeboten, aller Orts sonst ist Hurricane Run vor Shirocco Favorit.

Neben Hurricane Run und Shirocco lief auch die Stute Pride ein gutes Rennen, wurde wie die beiden Hengste schonend geritten und kaum ernsthaft bemüht. Auch der Trainingsgalopp von Pride wusste den englischen Bookies zu gefallen, wurde die Stute doch von 150 auf um die 90:10 herunter geschrieben.

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