Saarbrücken hat ein Herz für alle Besitzer. Denn 14.000 Euro im Ausgleich III, das gibt es nur auf der Bahn an der Saar. Am Freitag lockte diese Summe wieder im 21. Internationalen Saarland Preis, der über 1900 Meter führte und allen für den Sieger 7.300 Euro parat hatte. Wie schon 2007 durfte der Stall Brockhof und der Stall Winterhude vor nun 14.000 Zuschauern jubeln.
Denn der von Uwe Stoltefuß vorbereitete Serrato (36:10) schaffte ein besonderes Kunststück. Zum zweiten Mal hintereinander schnappte sich der Wallach diese Prüfung!
Nach einer optimalen Einteilung von Hana Mouchova (Foto), die sich lange von der Fährhoferin Rahada (baute stark ab) ziehen ließ und im Schlussbogen vor das Feld zog, rettete Serrato einen knappen Vorteil gegen den heranrollenden Zolinas sowie Major Key über die Linie. Vierter wurde Scalottas. 4651:10 gab es in der Viererwette der Favoriten.
Ein äußerst dankbares Pferd ist Bernd Rabers Our First Chesnut. Der sechsjährige Wallach aus dem Quartier von Christian von der Recke (siegte später auch mit Surely Truly und Cavan Gael, die beide Kirsten Schmitt steuerte) bestimmte in einem 1900 Meter-Altersgewichtsrennen Start-Ziel den Richterspruch gegen den Rekonvaleszenten Sangui und markierte schon seinen vierten Saisonsieg.
Lange hat es gedauert bis zum ersten Erfolg des von Uwe Stoltefuß trainierten Saldenlöwe. Doch in einer ausgesprochen einfachen Aufgabe reichte es endlich für den 18:10-Favoriten, der sicher vor Nagasaki und dem Debutanten Askurant blieb.
Sämtliche Form überbieten konnte die siebenjährige Stute Zamina von Besitzertrainer Bernd Schmahl. Unter Szymon Jadwiszczak gab die trotz ihres reifen Alters erst zum siebten Mal geprüfte Lady ein sensationelles Handicap-Debut. Zur äußerst seltenen Quote von 1049:10 auf Sieg und 314:10 auf Platz siegte die Acambaro-Tochter im unteren Handicap!










