Ein tolles Ende sahen die Besucher der Rennbahn in Bremen im Ausgleich II, den sich nach einem eiskalten Ritt Stephen Hellyn mit Ferro Sensation (Foto) sicherte. Der Niederländer Jan Pubben ist Coach des vierjährigen Paolini-Sohnes, für den es bereits der fünfte Saisontreffer 2010 war. Ganz innen schlüpfte Ferro Sensation erst auf den letzten Metern an Opera Moon (K. Clijmans) und Auvano (P. J. Werning) vorbei. Auch Barzini (A. Helfenbein), der lange außen ganz gefährlich schien, lief als Vierter eine wirklich tolle Partie.
Die 24:10-Favoritin The Black Lady im Bremer Dreijährigenrennen galt im Stall von Werner Baltromei schon immer als ein recht talentiertes Pferd. Am Sonntag kam die bereits als Zweijährige mehrfach erprobte Big Shuffle-Tochter unter Stephen Hellyn zu ihrem ersten Sieg gegen die Löwe-Lady Damanda, die unter Andre Best zwar stark nachsetzte, doch nie die an der Spitze weiter marschierende The Black Lady erreichte. Alexis (V. Schulepov) lief auf den dritten Platz.
In der zweiten Prüfung des Dreijährigen-Jahrgangs behauptete sich der von Manfred Hofer trainierte Diamond Max (A. Göritz) gegenüber Ohne Tadel (St. Hellyn), der sich wieder tadellos verkaufte, und Madonna (Fr. A. Rosenbaum).
Auch die Amateure waren am Sonntag in Bremen zweimal aktiv, eine Flach- sowie eine Hürdenprüfung standen auf dem Programm für die FEGENTRI-Herren. Und was den Zuschauern vor allem im Hürdenrennen geboten wurde, das war schon ganz großer Sport. Denn das Finish, das die Beteiligten im Deutschen Amateur Preis hinlegten, war einfach nur großartig.
Der Franzose Florent Guy bewies mit Alanco wiedr einmal seine Extraklasse im Amateurlager. Denn eine bereits verloren geglaubte Partie wendete er mit dem Schnakenberg-Schützling noch zu seinen Gunsten. 200 Meter vor dem Ziel und bereits nach der letzten Hürde sah alles nach einem Treffer von Strindberg (M. Scallan) aus, doch Sekundant (D. Ehlen) und auch Alanco flogen noch heran und zogen vorbei, Alanco besaß einen hauchdünnen Vorteil im Ziel.
Das Flachrennen der Amateure, den FEGENTRI-Cup, schnappte sich Paolo, der von Brian Hayes immer wieder aufgemuntert wurde, um in dem 2600 Meter-Contest nicht noch von Pavel Bradik und Estima Directa passiert zu werden. 113.594,80 Euro wurden in Bremen insgesamt umgesetzt, in zehn Prüfüngen darf man da eigentlich schon mehr erwarten.










