Es war nicht der große 13:10-Favorit Ebeltoft, der den „Opener“ der Krefelder Sonntags-Karte gewann. Der Ebbesloher kam einfach nicht weiter und vorne stiefelte die dreijährige Sholokhov-Tochter Peace Of Paradise (88:10) unter Andreas Helfenbein einen Strich und ließ nie nach. Zwischen der von Markus Klug für Dr. Alexandra Magarete Renz trainierten Stute und Ebeltoft platzierte sich Niyama, die alles versuchte, auf dem zweiten Platz.
In der zweiten Prüfung des Tages kamen die Besucher in den Genuss eines in Deutschland eher seltenen Araber-Rennen. Mit Starter aus Deutschland, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz war dieses Rennen sogar international besetzt. Doch das Rennen blieb durch den Seriensieger Madjy (57:10) im Lande. Der von Regine Weißmeier sechsjährige Dormane-Sohn gewann unter Fabian Xaver Weißmeier sein viertes Rennen in Serie nach hartem Kampf gegen Lightning Bolt.
Richtig Geld hätte man im zweiten Dreijährigen-Rennen verdienen könnne. Jedenfalls wenn man den von Markus Klug trainierten Call Me Frenklin auf dem Schein hatte. Unglaubliche 614:10 zahlte der Sieg auf den Scorpion-Sohn der von Maxim Pecheur geritten wurde. Auf dem zweiten Platz machte der 331:10-Außenseiter Königsland die Überraschung in der Zweierwette, die 15.005:10 zahlte, perfekt. „Es gibt Dinge, die sind unerklärlich“, sagte Markus Klug, der mit dem Sieg seines Schützlings nicht gerechnet hatte (Zum Video).
Acht Ritte hat er gebraucht, doch nun hat der aus Hong Kong zurückgekehrte Andreas Suborics seinen ersten Deutschland-Sieg in diesem Jahr eingefahren. In einem packenden Finish bezwang der Österreicher auf Waldemar Hickst‘ Western Dancer (26:10) die Schlenderhanerin Copy Cat im Ausgleich III. Eine lange Quote gab es auch auf den Sieg des von Sarah Weis trainierten Fladin (Alex Weis). 143:10 zahlte der Sieg des Toylsome-Sohnes im Ausgleich IV.
Der französische Jockey Olivier Placais gewann auf dem von Axel Kleinkorres trainierten Cloud (23:10) ein 1400 Meter-Rennen, einen niederländischen Erfolg gab es durch Daniel Klomps Miracle S, der sich ebenfalls über 1400 Meter unter Adrie de Vries durchsetzen konnte. 61:10 zahlte dieser Sieg am Toto. Dann truf sich Ende der Veranstaltung auch noch Andrasch Starke in die Statistik ein. Der Asterblüte-Jockey griff erst zum vierten Rennen ins Geschehen ein, da er zuvor noch am Flughafen war. Er kam aus den Staaten zurück, wo er am Samstag mit Lucky Speed das Arlington St. Leger gewinnen konnte. Am Sonntag gewann er auf Peter Schiergens Ammerländer Royal Solitaire zu einer ordentlichen Quote von 60:10.
Trotz Dauerregens fanden rund 2.500 Besucher den Weg in den Stadtwald und sorgten für einen Umsatz von knapp 148.000 Euro.












