Das war eine richtige Sensation: Fast Start-Ziel ließ Gestüt Karlshofs Seismos mit Andrea Atzeni im Großen Preis von Bayern (Gruppe I, 155.000 Euro, 2400 Meter) nichts anbrennen und gewann gegen das verbündete Ebbesloh-Paar Empoli und Girolamo. Auf Rang vier kam der Debütant Feuerblitz durchs Ziel, während die Vorjahressiegerin Temida nur Vorletzte vor Quidamo wurde.
„Es lief alles so wie wir vorher besprochen hatten“, meinte Siegtrainer Andreas Wöhler, der ergänzte: „Seismos sollte schon vorne gehen, aber nichts übertreiben und im richtigen Moment abspringen.“ Genauso gelang das auch dem italienischen Jockey Andrea Atzeni. (Video ansehen)
Auch Kollege Peter Schiergen war mit seinen zwei Startern aus dem Gestüt Ebbesloh zufrieden: „Gegen den Sieger war nichts zu machen.“
Ratlos dagegen der frische Diana-Sieger, der bulgarische Coach Miltcho Mintchev: „Ich habe für das Laufen von Temida keine richtige Erklärung. Bereits im Schlussbogen hatte ich ein ungutes Gefühl“, verriet er.
Auf Sieg zahlte Seismos 134:10 und war somit der vorletzte Außenseiter im kleinen Sechserfeld.










