Neun Rennen bietet der Dresdner Rennverein zu seinem Saisonfinale am Buß-und Bettag an, wobei mit dem Grossen Dresdner Herbstpreis nochmals ein Listenrennen in Seidnitz ansteht. Auf den ersten Blick kann ein in der mit 20.000 Euro dotierten und über 2200 Meter führenden Prüfung zunächst ein klarer Favorit nicht so recht ausgemacht werden.
Mit dem Blick auf das Handicap steht Schützenjunker (Andreas Helfenbein) aus dem Stall von Uwe Ostmann im Feld ganz oben. Der Lord of Men-Sohn verfügt über eine Einschätzung von 94 kg, mag weiches Geläuf und zeigte im Juni auf der Dresdener Bahn als zweiter ebenfalls Listenebene eine ansprechende Leistung, während es Earlsalsa (Chr. von der Recke/Eduardo Pedroza) auf ein GAG von 92,5 kg bringt und darüber hinaus noch drei Kilo mehr schleppen muss als der Schützling von Uwe Ostmann.
Ein Fragezeichen steht hinter Schiller Danon (Waldemar Hickst/Alexander Pietsch), der über ein GAG von 90 kg verfügt, in dieser Saison nach einer Pause jedoch noch nicht wieder so recht überzeugen konnte, anders als Eminem (Norbert Sauer/Henk Grewe) der wieder gut in Tritt ist.
Die ansprechendste Form kann hingegen Lyssio (Foto) vorweisen. Der Motivator-Sohn aus dem Stall von Peter Schiergen lief zuletzt in Baden-Baden hinter Durban Thunder, Representing und Liang Kay nur ganz knapp geschlagen ein großes Rennen und wird darüber hinaus von Andrasch Starke im Sattel haben, der für den Ritt auf Lyssio sogar bereit, nur 54 kg auf die Waage zu bringen. Zum Langzeitmarkt
Ein interessanter Teilnehmer ist auch der tschechische Gast Talgado. Der Lomitas-Sohn beeindruckte als Sieger im Tschechischen Derby, musste jedoch danach pausieren. Sollte der Dreijährigen fit sein, sollte er nicht ohne Chancen unterwegs sein.











