„Er ist einfach unser Ass“, bringt es der Kölner Trainer Andreas Löwe gleich auf den Punkt und fügt an: „Deutschlands besten Meiler zu trainieren, macht das Trainerleben lebenswert.“ Nicht einen Ausrutscher leistete sich Stall Phillips Titus-Livius-Sohn Sehrezad (Foto) auch im letzten Jahr. Bei all seinen Starts war er auf Gruppe-Ebene immer im Geld.
Den Big Point landete Sehrezad im Großen Preis der Mehl-Mülhens-Stiftung in Hannover auf Gruppe II-Ebene, nachdem er in Hamburg wie 2009 erneut an Earl of Fire gescheitert war. Im Herbst ging es dann zweimal über den Brenner.
Im Premio Vittorio di Capua rückte Sehrezad das erste Mal in seiner Laufbahn in einer Gruppe-I-Prüfung in die Starboxen. Am Ende sprang ein sehr guter vierter Platz heraus, es siegte der wieder in Bestform agierende Godolphin-Hengst Rio de la Plata vor Vanjura und dem italienischen Derby-Sieger Worthadd, Sehrezad folgte als Vierter für eine besssere Platzierung dichtauf.
Dann stand wie 2009 der Premio Ribot an, erneut musste der Titus-Livius-Sohn nur einem Gegner – und das nur knapp – den Vortritt lassen. Worthadd blieb mit einem Halsvorteil voraus.
Anfang Mai könnte Stall Phillips Sehrezad im Prix du Muguet in Saint-Cloud in die Saison starten. „Seine Route ist natürlich vorgezeichnet, im Herbst nehmen wir auch wieder Anlauf auf Italien und versuchen den Gruppe-I-Treffer zu landen“, so Andreas Löwe über seinen Spitzenmeiler, der mittlerweile auch als ‚Online-Pferd‘ mit eigener Website für Schlagzeilen sorgt.











