Neuss ist die zweite Heimat für den Leipziger Secret Affair, der sein viertes Rennen in seiner Laufbahn am Obertor gewinnt. „Er hat bei der vorjährigen October Sale in Newmarket umgerechnet 1500 Euro gekostet, war so gesehen wirklich ein Schnäppchen, doch in diesem Jahr war ein derartiger Kauf nicht mehr möglich“, hieß es von den Verantwortlichen des vierjährigen Secret Affair, der den Mitgliedern vom Galoppklub Leipzig Bahn seit Monaten so viel Freude bereitet.
Vor allem die Neusser Bahn hat sich zu einer Stätte des Erfolges für den Piccolo-Sohn erwiesen. Unter einer ständigen Reiterin, der Auszubildenden Julia Nickol, ging der von Frank Breuß trainierte Secret Affair resolut an die Spitze, um sich nicht mehr verdrängen zu lassen.
Den stärksten Widerstand erfuhr er vom Lokalmatadoren Marksman, der sich im Ziel aber um knapp zwei Längen geschlagen geben musste. „Der Gewichtsunterschied zum Sieger war einfach zu groß, doch auch so sind wir zufrieden“, erklärte Trainerin Marion Weber anschließend, um anzufügen, „für die Perlenkette ist er jedenfalls gerüstet.“
Für den siegreichen Secret Affair steht erst einmal eine Erholungspause an, ehe es im kommenden Januar nach Frankreich auf die Sandbahn in Deauville gegen soll. Dritter wurde der Iffezheimer Lawerenz, der eigentlich vorne gehen sollte, doch dazu nicht gekommen war. „Vielleicht lag dies an den erstmals angelegten Scheuklappen“, mutmaßte Trainer Markus Klug. Potosi spielte in der Endphase keine Rolle mehr.
Im vergangenen Dezember hatte sich der von Monika Blasczyk in Verl trainierte Forvic mit einem Sieg von der Sandbahn verabschiedet, mit einem klaren Erfolg meldete sich der von Jiri Palik gerittene Lavirco-Sohn zurück.
Nach dem 7. Rennen hatte der Umsatz die 100.000-Euro-Grenze überschritten, so dass man mit einem Umsatzergebnis von ca. 140.000 Euro rechnet, womit das Vorjahresergebnis nicht erreicht wurde.











