Brach auch der Derby-Dritte die Peitschen-Regel?

Das Thema Peitschenmissbrauch im Deutschen Derby hat diese Woche große Wellen geschlagen. In sozialen Netzwerken, auf der Rennbahn und auch in der Sport-Welt wurde und wird das Thema weiterhin heiß diskutiert. Zahlreiche Aktive melden sich zu Wort. Und der Tenor scheint überall derselbe zu sein: Die aktuelle Regel muss verändert, genauer gesagt verbessert werden.

Doch wie, das ist noch offen. Das Thema ist nicht leicht zu lösen, das hat die Sport-Welt in einigen Texten über die gesamte Woche auch immer wieder betont. Hinter den Kulissen wird auch bereits daran gearbeitet. Es soll einen Work-Shop geben, der zu einer zufriedenstellenden Regelung führen soll. Zahlreiche Diskussionsvorschläge liegen auf dem Tisch.

Jetzt kommt noch eine neue Komponente ins Spiel: wie es scheint, hat auch Martin Seidl, Jockey des Drittplatzierten Dschingis Secret, die Peitsche insgesamt sechs Mal eingesetzt (Zum Video). Fünf Mal sind erlaubt. Ein Schlag ist offenbar bei der Rennverfilmung schwer auszumachen.

Sechs Einsätze der Peitsche bedeuteten nach Regelwerk im Fall von Martin Seidl eigentlich einen Lizenzentzug von sechs Tagen. Dazu käme eine Abtretung von 50% seines im Deutschen Derby auf Dschingis Secret erzielten Gewinns.
 

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