Am 30. Dezember steht im Al Rayyan Park in Katars Hauptstadt Doha das zur Gruppe I zählende Qatar Derby über 2000 Meter an. Es ist das definitiv letzte Derby in diesem Jahr und nachdem Deutschland in den vergangenen beiden Saisons mit Mario Hofers Rogue Runner (2015) und dem von Andreas Wöhler trainierten Noor Al Hawa (2016) erfolgreich war, sieht es auch 2017 wieder danach aus, als ob die deutschen Rennställe ihr Glück in der Wüste suchen werden (Zum Langzeitmarkt).
Unter den insgesamt 50 genannten Pferden für das Qatar Derby finden sich mit Northsea Star (Markus Klug), Parviz (Waldemar Hickst), Promise of Peace, Rolando (beide Andreas Wöhler), Ashiana (Peter Schiergen) und Kick and Rush (Mario Hofer) auch sechs in Deutschland trainierte Dreijährige. Zudem wurden die Ex-Deutschen und mittlerweile in Katar-Besitz stehenden Ming Jung, Warring States und Real Value genannt. Diese wurden in diesem Jahr bei der Arqana Arc-Sale verkauft.
Einen Tag vor dem Qatar Derby werden bereits die Al Rayyan Stakes (1400 m) für zweijährige Pferde entschieden. Hier könnte Mario Hofers Julio, Sieger im Ferdinand Leisten-Memorial, an den Start kommen. 2016 brachte Hofer in den Al Rayyan Stakes Hyper Hyper an den Start.













