Sea The Moon nicht mit Nummer 1 ins Deutsche Derby?

Er ist der große Favorit für das Deutsche Derby. Schon seit dem letzten Jahr und erst recht nach seinem souveränen Sieg am vergangenen Sonntag im Oppenheim-Union-Rennen in Köln. Doch möglicherweise wird Sea The Moon aus dem Quartier von Trainer Markus Klug nur mit der Startnummer 2 am 6. Juli ins Deutsche Derby in Hamburg-Horn gehen.

Bekanntlich ist für die Startnummer der Derby-Starter das aktuelle GAG ausschlaggebend. Und da steht der Sea The Stars-Sohn nicht an erster Stelle. Für seinen Sieg in der ‚Union‘ bekam der Hengst eine Marke von 96,5 kg.

Damit liegt er ein Kilo unter dem Mehl-Mülhens-Sieger Lucky Lion (Foto), der mit 97,5 kg die Pole Position inne hat. Und so ganz unwahrscheinlich scheint ein Start des klassischen Siegers im Derby nicht zu sein.

Auf Rang drei im GAG liegen mit 96 kg gleichauf Bavarian Classic-Sieger Magic Artist und der Prix du Jockey Club-Vierte Wild Chief. Es folgt mit 95 kg Stall Ullmanns Guardini vor Mr Pommeroy (94,5), Rapido, Swacadelic und Born To Run (alle 93,5) (Zum Langzeitmarkt).

Interessant; würden die aktuell 20 höchsteingeschätzten Pferde, die noch im Aufgebot für das Derby stehen, allesamt starten, käme der Auenqueller Lac Leman, bis vor kurzem noch zweiter Favorit für das ‚Blaue Band‘, nicht im Aufgebot, genau wie der Schlenderhaner Ito. Die komplette GAG-Liste der Derby-Kandidaten finden Sie in der am Mittwoch erscheinenden Sport-Welt (Nr.67).

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