Kurz nach Lucky Speeds Derbysieg Anfang Juli in Hamburg ging RaceBets.com bereits das nächste klassische Rennsportjahr an und installierte in seinem Langzeitbereich den Wettmarkt für das Deutsche Derby 2014. Als erstes Pferd überhaupt wurde dort Sea The Moon angeboten, und zwar für 550:10.
Schließlich hat der Youngster nicht nur ein, sondern Das Derby-Pedigree überhaupt. Er entstammt zum einen dem ersten Jahrgang von Sea The Stars, der abgesehen vom Arc im Jahr 2009 auch das Epsom Derby an seine Farben heftete.
Seine Mutter ist zudem als Monsun-Tochter aus der Sacarina eine Vollschwester der deutschen Derbysieger Samum und Schiaparelli. Und nachdem Sea The Moon am 22. September in Köln sein Debut siegreich gestalten konnte, hätte nun sicher jeder Wetter gerne eine 550:10-Siegwette auf den Görlsdorfer in der Tasche.
Der Braune ist das zweite Produkt seiner wie Sacarina nicht auf der Rennbahn erschienenen Mutter. Ihr vierjähriger Erstling Sansiwa hat für Henri-Alex Pantall gewonnen und erzielte mit dem Listen-Ehrenrang zu Si Luna Ende Juli in München auch bereits Black Type. Görlsdorf hat an Sea The Sun auch noch eine Vollschwester zu Sea The Moon im Fohlenalter auf der Koppel.
Insgesamt darf man seine Karlshofer Familie wohl als Deutschlands beste überhaupt bezeichnen, denn neben den genannten Derbysiegern gehören dazu auch Spitzenpferde wie Salve Regina, Salve Germania, Sortilege, Soberania und aktuell Samba Brazil und Seismos zur fantastischen Nachzucht der Old Vic-Stammstute Sacarina.
Ein Produkt also, dass auch den größten Auktionen der Welt zur Ehre gereichen kann, und so fand Sea The Moon als Jährling im Oktober 2012 auch den Weg nach Newmarket. Bei Tattersalls pokerte man in Görlsdorf aber relativ hoch und kaufte den Hengst schließlich für bemerkenswerte 230.000 Guineas zurück.
Stand heute sicher eine weise Entscheidung, denn nach dem eindrucksvollen Erfolg über Novellists Halbschwester Ninfea ist Sea The Moon bestimmt bereits das Mehrfache dessen wert. Sein Derby-Kurs auf RaceBets.com lautet momentan übrigens 210:10, jedenfalls bis zum Preis des Winterfavoriten. (Zum Langzeitmarkt)












