Es war schon die Überraschung der Woche, als am Montag zum Streichungstermin für das Oppenheim Union-Rennen am Sonntag in Köln der Name Scorcher (Foto) nicht mehr im Starterfeld auftauchte. Seit seinem Erfolg beim Erstauftritt Ende April in Krefeld steht Georg Baron von Ullmanns Monsun-Sohn in nahezu allen Festkursen für das Deutsche Derby weit vorne.
Es war zwar nur ein normales Dreijährigen-Rennen, aber die Art und Weise, wie sich der Monsun-Sohn in Szene setzte, das sah schon zukunftsträchtig aus. Der hinter ihm platzierte Neuroth-Schützling Sir Lando stieg später in seiner Heimat zum „halbe-Bahn-Sieger“ auf, der drittplatzierte Val Mondo siegte in Köln in einem bestimmt nicht schlecht besetzten Dreijährigen-Rennen am Mehl-Mülhens-Tag in Köln.
Scorcher, der nach aktueller GAG-Skala unter den 20 führenden Dreijährigen noch nicht im Derby startberechtigt wäre, peilt über das Bremer Derby-Trial auf Listenbene Hamburg an.
Schlenderhans General-Manager Gebhard Apelt gegenüber GaloppOnline.de: „Scorcher laborierte an Husten, konnte zwei Wochen nicht arbeiten. Alles ist längst ausgestanden, wäre das Derby wie traditionell am ersten Juli-Sonntag, dann würde der Hengst auch in das Oppenheim Union-Rennen gehen. Doch nun steht uns mehr Zeit zur Verfügung und so wird Scorcher in das sw Derby-Trial am 20. Juni in Bremen gehen. Wir möchten dem Monsun-Sohn eine optimale Vorbereitung für das Deutsche Derby bieten.“










