Schwierige Aufgabe für Wild Chief in Chantilly

Am Sonntag startet mit Wild Chief ein deutscher Gruppe-Sieger ins Rennjahr. Doch während auf dem Düsseldorfer Grafenberg die XTIP Frühjahrsmeile (Zum Rennen) ansteht, befindet sich der Doyen-Sohn in Chantilly, wo er im zur Gruppe II zählenden Prix d’Harcourt (130.000 Euro) über 2000 Meter an den Start kommen wird.

Jens Hirschbergers Stalljockey Alexander Pietsch ist mit in Frankreich und kann deswegen nicht auf Molly le Clou im Düsseldorfer Gruppe-Rennen sitzen. Dabei steht der im Besitz des Stalles Fürstenhof stehende Doyen-Sohn Wild Chief am Sonntag vor einer nicht ganz leichten Aufgabe. Der Fünfjährige trifft in Chantilly wohl auf zwölf Gegner, darunter auch der Derby-Favorit des vergangenen Jahres Shimrano (ehemals bei Paul Harley in Training), der nach seinem Wechsel nach Frankreich nun von Mikel Delzangles vorbereitet wird.

Ebenfalls noch im Rennen ist der letztjährige Prix d’Harcourt-runner up zu Al Kazeem, Affaire Solitaire, und der vor zwölf Monaten fünftplatzierte Free Port Lux. Das höchste Valeur im Feld hat Qatar Racings Ming Dynasty und auch Aga Khans Karaktar, der Sieger des Prix du Prince D’Orange, ist bei seinem Saisondebüt stark zu beachten. Andre Fabre hat mit dem für Andreas Putschs Haras de Saint Pair trainierten Ampere und Harlem gleich zwei Waffen im Rennen.

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