Florentiner (Foto) und Eduardo Pedroza hieß das Erfolgsgespann zum Auftakt des White Turf-Meetings 2010 in St. Moritz. Der von Andreas Trybuhl trainierte Siebenjährige des Gestüts Weiherwiesen machte mit der Konkurrenz in einer 1100-Meter-Prüfung kurzen Prozess und siegte überlegen mit acht Längen Vorteil.
Am Totalisator war Florentiner wohl etwas unterschätzt, denn wann bekommt man schon einmal 46:10 auf einen überlegenen Sieger ausbezahlt?
Der von Pavel Vovcenko trainierte Waterstown (D. Porcu) sicherte sich den dritten Platz in diesem 20.000-Franken-Rennen, musste neben Florentiner noch Sweet Venture (R. Havlin) vor sich dulden. Nichtsdestotrotz war das schon eine tolle Leistung von Waterstown.
Und auch eine der ganz heißen deutschen Hoffnungen auf den Grand Prix-Sieg in St. Moritz gab einen Schnee-Einsatnd nach Maß. Bucked Off aus dem Championquartier von Christian von der Recke hatte unter Mario Esposito überhaupt keine Schwierigkeiten, sein Triumph bekam von den Richtern das Prädikat hochüberlegen.
Zehn Längen brachte der in Deutschland bei zwei Auftritten noch unbezwungene Bucked Off zwischen sich und die Konkurrenz, verwies Paradise City (T. Castanheira) sowie Cotswolds (D. O’Neill) auf die Plätze. Auf diesen deutschen Erfolg gab es am Totalisator noch 24:10 zu verdienen.
‚Das verlief alles nach unseren Vorstellungen. Er hat seine Empfehlung für den Grand Prix abgegeben‘, sagte Claudia von der Recke, die ihren Gatten Christian in der Schweiz vertrat.
Auch im Skijöring gab es eine erstaunliche Leistung eines deutschen Pferdes. Trotz eines Zwischenfalls kurz nach dem Start, bei dem Bailey’s Best fahrerlos wurde, lief das zweite von der Recke-Pferd, Peredur, noch bis auf den zweiten Platz vor. Gewonnen wurde diese Prüfung von King George.
‚Das war schon eine sensationelle Leistung von Peredur. Niemand hätte nach dem Vorfall am Start mit einer solchen Platzierung von ihm gerechnet‘, sagte ein Beobachter der Ereignisse im Engadin gegenüber GaloppOnline.de.











