Schwacher BBAG-Auftakt: 829.100 Euro am Donnerstag

Der erste Teil der dreitägigen BBAG Herbst-Auktion im Rahmen des Badener Sales & Racing Festivals endete mit dem doch erwartet schwachen Ergebnis. Die allgemein angespannte Finanzlage weltweit forderte auch hier ihren Tribut. Zusätzlich war der Ausfall einiger Hoffnungsträger wie der Surako-Stute Globuli als Mutter des überlegenen Winterfavoriten Globus sehr bedauerlich.

Das untere Ende des Marktes wurde jedoch befriedigt. Einige Käufer nutzten bewusst die Gunst der Stunde, allen voran der tschechische Agent Chris Richner, der zahlreiche junge Pferde erwarb.

Den höchsten Zuschlagpreis des Tages erzielte im Nachtragskatalog mit 67.000 Euro die Nummer 427, ein von der Erbengemeinschaft Peter Baron von Kapherr angebotener zweijähriger Hengst von Big Shuffle aus der listenplatzierten Acatenango-Stute Tamarita, die aus einer Verbindung mit Big Shuffle bereits die im Kronimus-Rennen und Lanson Cup platzierte Taita hatte. Als Käufer zeichnet Trainer Hans-Jürgen Gröschel.

Carola Ortlieb, Geschäftsführerin der BBAG, konstatierte: „Es lief eigentlich unseren Erwartungen entsprechend, einfach der allgemeinen Lage angepasst. Aber die Stimmung ist trotzdem gut, die Leute sind sehr realistisch.“ Von 230 Pferden im Ring wurden 168 zugeschlagen. Der Gesamtumsatz betrug 829.100 Euro. Die Auktion wird am Freitag um 18.00 Uhr fortgesetzt.

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