1.FC Köln, das war schwach. Beim FC-Renntag am Ostermontag in Köln war von den Profis des Tabellenneunten der Fußball-Bundesliga nichts zu sehen. Wegen der Vorbereitung auf das schwere Auswärtsspiel in Hoffenheim (am kommenden Sonntag um 17.30 Uhr, die Red.) und dem schlechten Wetter wurde die Autogrammstunde abgesagt, lediglich Marcel Risse, der Mitbesitzer bei dem Dreijährigen Weltmeister ist, war aus der Kölner Mannschaft in Weidenpesch zu sehen. Bei den sicher nicht wenigen Besuchern, die die Veranstaltung vielleicht auch gerade wegen dem Auftritt der „Eff-Zeh“-Profis besucht haben, machten sich die Geißböcke damit sicher keine Freunde.
Gar nicht schwach war dagegen der Ritt von Filip Minarik im Ausgleich II über 1600 Meter, denn mit dem von Twan Wolters in den Niederlanden trainierten Divisional wählte er in der Gegenseite eine Spur ganz außen, zog dann vor Erreichen des Schlussbogens nach innen und an die Spitze. Im Einlauf setzte sich der Medicean-Sohn dann schnell von den Gegnern ab und war früh in Sicherheit. Shady und Zlatan in Paris blieben da nur die Plätze zwei, bzw. drei. Divisional war als längster Außenseiter zur Quote von 89:10 ins Rennen gegangen (Zum Video).
Seinen dritten Sieg in Folge landete der von Ralph Schaaf trainierte Dieu Merci, der den Ausgleich IV über 1500 Meter als 29:10-Favorit unter Michael Cadeddu gegen das Weidler-Pärchen Excelling Oscar und Narborough gewann, hinter dem World’s Dream den vierten Platz belegte (Zum Video). Die Viererwette zahlte dabei 14.782:10.
Ebenfalls zum dritten Mal in Folge siegte der von Olga Laznovska trainierte Welkando, der sich den Ausgleich IV über 1850 Meter nicht nehmen ließ, und leicht und locker gegen Morius Vuctus, Lausanne, und Clubber lang zum Zuge kam. Das Vertrauen in den von Daniele Porcu gerittenen Wallach war dabei nahezu grenzenlos, denn trotz einem Feld von elf Startern gab es auf Sieg lediglich 18:10 (Zum Video).
Einziger Aktiver, dem an diesem Tag zwei Siege gelangen, war Andreas Helfenbein, der neben dem Hauptrennen mit Amazona (Zum Video), auch noch das erste Rennen mit Markus Klugs Sacrifice my Soul gewann (Zum Video). Gebührend verabschiedet wurde nach dem vierten Rennen der langjährige Kölner Geschäftsführer Benedikt Faßbender-Fiegl, den es bekanntlich aus privaten Gründen nach Wien zog.











