Schütz „schnuppert“ wieder Gruppe I-Luft im APQE Cup

Andreas Schütz wagt sich mit dem von ihm trainierten fünfjährigen Dylan Thomas-Sohn Packing Llaregyb in die Höhle des Löwen, und bringt am kommenden Sonntag den Wallach, dessen beste Karriere-Leistung ein Gruppe III-Sieg in Sha Tin über 1800 Meter in vergangenen November war, im mit 20 Millionen Hong Kong Dollar dotierten Audemars Piguet Queen Elizabeth II Cup (Gr.I) über 2000 Meter an den Start.

Solche Gegner wie die Top-Galopper, gegen die Packing Llaregyb am Sonntag antreten muss, hat der Fünfjährige in seiner Karriere noch nie gesehen. Auch die 2000 Meter, die er stehen muss, sind für ihn Neuland. Immerhin hat der Fünfjährige bei seinen beiden Handicap-Erfolgen, die er 2013 in England erzielt hatte, ein Rennen über die Rowley Mile von Newmarket gewonnen. Und wer die steht, der sollte auch die 2000 Meter in Sha Tin bewältigen können. 

Andreas Schütz, der 2008/09 den vielfachen Gruppe I-Sieger sowie Top-Meiler Good Ba Ba in Hong Kong vorbereitet hatte (u.a zweimal die Gr.I Hong Kong Mile und einmal die Gr.I Champions Mile), ist jedenfalls keinesfalls beunruhigt und glaubt ernsthaft an die Chancen seines Starters. „Ich mache mir keinerlei Sorgen, ob er über genügend Klasse verfügt, denn ich denke, er hat noch genug im Tank, um wettbewerbsfähig zu sein. Außerdem hat er bereits einige seiner Gegner unter Handicap-Konditionen getroffen und diese besiegt. Solange er den Gegnern kein Gewicht geben muss, kann er sich jederzeit mit ihren messen. Auch in der längeren Distanz sehe ich kein Problem, weil er in seinen Rennen immer ein starker Galoppierer war“, teilte Andreas Schütz mit. 

„Die guten Handicaps hier sind immer sehr schwer zu gewinnen, weil man viel Gewicht weggeben muss. Ich wollte jetzt nicht weiter seine Energie in Handicaps verschwenden und ihm die Chance geben zu beweisen, das er auch mit den Spitzen-Pferden unter gleichen Bedingungen mithalten kann. Falls es nicht klappt, dann kann er wieder in den Handicaps laufen. Jedes Pferd hat nur eine bestimmte Laufzeit, egal in welcher Klasse er antritt und jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen um Packing Llagyb die Chance zu geben zu zeigen, was er drauf hat. Er macht aktuell einen sehr starken Eindruck und ich bin mit seiner Vorbereitung sehr zufrieden. Ob er gewinnt, das weiß ich nicht, aber er wird eine sehr gut Vorstellung geben“,fügte Schütz hinzu.

Olivier Peslier, der im Dezember während der International Races beneidenswerte sieben Rennen gewonnen hatte, fliegt extra von Frankreich nach Hong Kong, um für Andreas Schütz zu reiten. 

„Peslier ist immer meine erste Wahl, wenn es um große Rennen  geht und uns verbindet eine sehr lange und gute Beziehung. Er hat schon viele Gruppe I-Rennen für mich gewonnen und wenn ich ihm sage, du hast eine Chance, dann kommt er, selbst wenn er einen 50-1 Außenseiter für mich reiten muss. Er glaubt daran und gibt sein bestes. Und er macht einfach den Unterschied aus, weil er so außerordentlich gut reitet“, sagte Andreas Schütz über seine Jockeywahl Peslier, der für ihn u.a.2003 das Deutsche Derby mit Dai Jin gewonnen hatte, für das Gruppe I-Highlight in Sha Tin am kommenden Sonntag.

Im Feld des Audemars Piguet Cups befinden sich u. a. ausländische Grand Prix-Asse wie der Australier Criterion, der britische Star Red Cadeaux, der Japaner Stephanos oder der Franzose Smoking Sun, der im Besitz der Niarchos-Familie ist und deren erster Hong Kong Starter sein wird (Zum Langzeitmarkt).

 

 
 

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