„Er ist in der gleichen Form wie bei den International Races“, hatte Andreas Schütz vor dem Citi Stewards Cup über den Star seines Stalles, Good Ba Ba, gesagt. Und Schütz, in Deutschland als der Trainer schlechthin für das Deutsche Derby bekannt, behielt Recht.
Mit 1 ¼ Längen Vorsprung gewann der Lear Fan-Sohn sein zweites Gruppe I-Rennen, triumphierte wie bei seinem dramatischen Sieg in der Hong Kong Mile erneut unter dem Franzosen Olivier Doleuze. Im Citi Stewards Cup, dem ersten Lauf der Citi Triple Crown Series, ging es um satte 8 Millionen HK-Dollar, rund 700.000 Euro.
Und wie bei seinem Sieg im Dezember war das Publikum in Sha Tin ganz auf der Seite des Schütz-Stars. 33:10 zahlte Good Ba Ba am Hong Kong-Toto. Co-Favorit Viva Pataca, der im Hong Kong Cup nach einem unglücklichen Ritt von Mick Kinane Zweiter wurde, belegte nur den dritten Rang. Den Ehrenrang ergatterte Floral Pegasus.
Für Andreas Schütz absolvierte Good Ba Ba seinen neunten Start, gewann dabei sein sechstes Rennen. Zuvor startete das Pferd elf Mal aus dem Wong-Stall, gewann dabei lediglich zwei Rennen (die beste Ausbeute war dabei ein Course 1-Rennen). Andreas Schütz hat das Pferd nun zum aktuell besten Meiler Hong Kongs geformt.
Seinen nächsten Auftritt wird Good Ba Ba im Queen’s Silver Jubilee Cup, dem letzten Lauf der Champion Sprint Series, am 16. März absolvieren. Dann wird der Schütz-Star auf Hong Kongs besten Sprinter, Sacred Kingdom, treffen.











