Im kommenden Jahr sind es 150 Jahre her, dass erstmals das Deutsche Derbv zur Austragung kam.
Es hieß noch das Norddeutsche Derby, die Hamburger Rennbahn war so voll wie noch nie. Der erste Sieger hieß Investment, gehörte Ulrich von Oertzen, der durch seinen Derbysieger um 1.400 Taler, heute umgerechnet rund 3.000 Euro, reicher war. Die Mutter des Derbysiegers von 1868 hieß Golden Pippin. Sie wurde somit die Erste, die als Mutterstute in der wichtigsten Siegerliste aller Galopprennen verewigt ist. Was man vor 149 Jahren natürlich noch nicht wissen konnte, war die Tatsache, dass es bis zur Auflage des 125. Deutschen Derbys dauern würde, ehe eine Mutterstute zwei Derbysieger in Folge stellte. Erst Ittlingens Laurea gelang dies mit ihren Söhnen Lando und Laroche in den Jahren 1993 und 1994. Damit war auch dieser Derby-Fluch ein für alle Mal beendet.
Am kommenden Sonntag kann im IDEE 149. Deutschen Derby Gestüt Röttgens Wellenspiel Turfgeschichte schreiben. Ihr Sohn Windstoß stieg im letzten Jahr zum Triumphator im Blauen Band auf. Nun hat es ihr von Soldier Hollow stammender Spross Weltstar in der Hand, dass sie nach Laurea erst die zweite Mutter in der so langen Geschichte des Deutschen Derby wird, die zwei Derbysieger in zwei aufeinanderfolgenden Jahren stellt. Als Oppenheim-Union-Sieger ist der von Markus Klug trainierte und von Adrie de Vries gerittene Weltstar der große Herausforderer des heißen Favoriten Royal Youmzain.













