Die Form der Dreijährigen aus dem Stall von Waldemar Hickst (Foto) ist inzwischen beinahe schon beängstigend zu nennen. Nachdem der von ihm vorbereitete Röttgener Don’t Rebel am Himmelfahrtstag in Dortmund so imponierte, kam aus dem Kölner Quartier am Sonntag in Bremen schon wieder ein Debütant zu einem souveränen Erfolg.
Und das kam für seine Umgebung wohl nicht sonderlich überraschend, denn der Marju-Sohn Mulan aus dem Besitz von Albert Steigenberger gewann das Dreijährigenrennen über 2200 Meter in der Vahr als 18:10-Favorit. Am Ende konnte er sich unter Alexander Pietsch noch leicht von Akkurat und Dawn Twister lösen, womit am Ende drei Debütanten vorne waren. Mulan besitzt noch Nennungen für das Union-Rennen und das Derby.
In der Meilenprüfung für die Stuten in Bremen gab es zwar den Sieg der favorisierten Schiergen-Stute Tidara Angel, doch da sie im Finish nicht gerade blieb, musste ihr Anhang nach dem Rennen erst einmal eine Überprüfung der Rennleitung überstehen. Die Rennleitung beließ es aber bei der ursprünglichen Platzierung. Hinter der Oratorio-Tochter belegten Zaphira und Ombra Veneziana, die lange wie die Siegerin ausgesehen hatte, die Plätze zwei und drei.
In der Saison 2010 hatten die Dreijährigen aus dem Heumarer Stall von Hans Albert Blume bislang noch nicht überzeugt. Einer von denen, denen man beim ersten Start mehr zugetraut hatte, war der Hamond-Sohn Wellmond, schließlich besitzt der Hengst des Stalles Meerbusch noch eine Derbynennung. Doch in Hoppegarten blieb er als Vierter blass.
Damals war er noch hinter der Ebbesloherin Amoya gewesen, die er am Sonntag im Krefelder Stadtwald im Rennen über 2050 Meter wieder traf. Start-Ziel schien die Royal Dragon-Tochter aus dem Stall von Peter Schiergen auch hinzukommen, aber dann hatte Wellmond (Terry Hellier) die größeren Reserven und kam noch sicher hin. Damit sorgte er für den ersten Dreijährigensieg seines Trainers in der aktuellen Saison.
Nur sechs Pferde kamen im 1300 Meter-Rennen für die Dreijährigen in Krefeld an den Start. Hier gab es durch den von Manfred Hofer trainierten Diamond Max (Andrasch Starke) vor der Ostmann-Stute Saldenaera einen Favoriteneinlauf.









