William Mongil hat es offenbar ein Rennen besonders angetan – denn mit Termac (für Elfi Schnakenberg) und Armand (für dsas Asterblüte-Quartier) gewann der Franzose nun zweimal in Folge den Grand Prix auf dem zugefrorenen See in St. Moritz. Da versteht es sich von selbst, dass Mongil am Sonntag im Gübelin 67. Großen Preis von St. Moritz den Hattrick für sich und das Doppel mit Armand anpeilt.
Mit einer Dotierung von 111.111 Franken ist das über 2000 Meter führende Listen-Event, das den Höhepunkt am Schlusstag des White Turf-Meetings auf dem zugefrorenen See bildet unverändert die höchstdotierte Galopp-Prüfung der Schweiz.
Insgesamt 13 Kandidaten aus der Schweiz (6), Deutschland (5), England (1) und Frankreich (1) geben sich die Ehre, wenn um 14.45 Uhr das Wintersport-Mekka der High Societyim Focus steht.
Mit seinem Erfolg am zweiten Weihnachtsfeiertag in Neuss über Sinamix holte sich Armand den letzten Schliff auf dem Weg zur Titelverteidigung. Vor einem Jahr verwies Armand die erneut wieder aufgebotenen Shiraz (Robert Havlin/Miroslav Weiss), dessen Trainer aktuell so gut wie alles gelingt, und Safin (Darren Moffatt/Carmen Bocskai) auf die Plätze, während Pauillac (Stephane Ladjadj/Urs Suter) und Flower Hill (Eduardo Pedroza/Andreas Trybuhl) besser als damals abzuschneiden versuchen, als sie nur auf den Plätzen sieben bzw. elf landeten.
Eine starke deutsche Waffe könnte Stall Mydlinghovens Syrakus (Foto links, Adrie de Vries/Hans-Albert Blume) sein, dessen Coach sich 1999 mit Azuerro bereits in die Grand Prix-Siegerliste eintragen konnte.
Ausgezeichnet fiel der Schnee-Einstand von Leichtgewicht Ianina (Daniele Porcu/Ralf Rohne) mit einem Ehrenrang aus, die wiederum auf den früheren Ittlinger Collow (Markus Kolb/Miroslav Weiss) und Brother´s Valcour (Eric Wehrel/Kurt Schafflützel) trifft, die sie zuletzt „umrahmten“.
Ein vielversprechender Kandidat dürfte zudem Merioneth (Andreas Helfenbein/Wilfried Kujath) sein, immerhin schon dreifacher Sieger in diesem Winter auf den Sandbahnen, wenn auch zuletzt erst nach Disqualifikation eines Konkurrenten. Komplettiert wird das heimische Aufgebot von Glavalcour (Olivier Placais/Kurt Schafflützel), der am Auftakt-Sonntag deutlich hinter Collow chancenlos war, und Quiron (Georg Bocskai/Carmen Bocskai), der bei seinem Neusser Erfolg Anfang Januar sehr imponierte und den man nicht an seiner jüngsten schwächeren Leistung, als er einiges gegen sich hatte, messen sollte.
Der reisefreudige englische Coach Mark Johnston schickt den vierjährigen Hengst Royal Island, der dem Schweizer Markus Gräff gehört, unter Joe Fanning ins Engadin.
Natürlich ist der Grand Prix eingebettet in ein Top-Rahmenprogramm mit verschiedenen Galopp- und Trabrennen sowie dem Skikjöring.










