Schnappt Donjah den Hengsten den Sieg weg?

Am Sonntag öffnen sich zum Großen Preis des Olympischen Dorfes in Berlin von 1936 – Herzog von Ratibor-Rennen (Gr.III/55.000 Euro) ein letztes Mal die Boxen zu einem deutschen Grupperennen der Saison.

Neun Zweijährige werden der Starterangabe zu Folge am Start der 1750 Meter Prüfung teilnehmen. Mit Henk Grewes Donjah (Lukas Delozier) kommt auch eine Stute an den Start, die hier ihren acht männlichen Konkurrenten Paroli bieten soll. Die Teofilo-Tochter legte ein beeindruckendes Debüt hin, als sie nach einem ganz schwachen Start schnell etliche Längen gut machte und am Ende zu einem leichten Maidenerfolg gegen mehrere rennerprobte Pferde kam.

Schon von richtiger Rennerfahrung kann man hingegen beim englischen Gast Certain Laid (Charles Bishop) aus dem Stall von Michael Channon sprechen. Ganze sieben Mal war der Clodovil-Sohn am Start, drei Siege sprangen dabei heraus, zuletzt in einer Listenprüfung in Lyon-Parilly. Nicht sein erster Frankreich-Start. Im Critérium du Fonds Européen de l’Elevage in Deauville kam er als Fünfter eine halbe Länge hinter Julius Limbadi ins Ziel, der sich bereits im Ferdinand-Leisten-Memorial als Vierter in Deutschland vorstellte.

Besser waren damals Accon aus dem Stall von Markus Klug und Peter Schiergens Say Good Buy als Zweiter respektive Dritter. Erstgenannter ist der Ritt von Rene Piechulek während Andrasch Starke auf dem nachgenannten Showcasing-Sohn sitzen wird. Markus Klug sattelt zwei weitere Kandidaten im längsten deutschen Grupperennen für den zweijährigen Jahrgang. Dschingis First (Maxim Pecheur) und der bereits vier Mal gestartete Sibelius (Andreas Helfenbein).

Ebenfalls nachgenannt wurde Zerostress aus dem Quartier von Waldemar Hickst. Andre Best wird den Areion-Sohn reiten, der beim Debüt siegreich war und dann im Kölner Junioren Preis auf Listenebene letzter wurde, dabei aber kaum Abstände nach ganz vorne hinnehmen musste.Ein Heimspiel hat Jeck Yeah (Bauyrzhan Murzabayev) aus dem Krefelder Quartier von Mario Hofer. Bisher war der Makfi-Sohn nur in Frankreich aktiv, blieb dabei aber sieglos. Das Feld wird durch Jean-Pierre Carvalhos Manx (Michael Cadeddu) komplettiert, der sich bisher bei zwei Starts noch nicht in die Siegentscheidung einmischen konnte, zuletzt aber bei seinem dritten Platz etwas gesteigert schien (zum Langzeitmarkt).

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