Da muss das Gestüt Schlenderhan wieder einen sehr guten Hengst in seinen Reihen haben. Denn wie der Tertullian-Sohn Irian (Foto) unter Filip Minarik das Mehl-Mülhens-Rennen, die German 2.000 Guineas, gewann, das sah schon gut aus.
In einem sehr schnell gelaufenen Rennen hielt der 25:10-Favorit den tapfer kämpfenden Engländer Zafiso in Schach (Video ansehen).
Im Ziel hatte der Hirschberger-Schützling nach 1:35,87 Minute einen Vorteil von eineinhalb Längen vor Zafisio, hinter dem weitere dreieinhalb Längen zurück der Winterfavorit Globus Dritter vor dem stark laufenden Dashing Balde-Sohn Mantoro wurde.
Fünfter wurde der zweite englische Gast Sri Putra, dahinter hatten Running Home und die anderen Pferde nie eine Chance auf mehr, wobei King of Sdyney (versäumte sich am Start und hustete nach dem Rennen) entschuldigt sein könnte.
‚Er hatte einen Super-Rennverlauf und nach Krefeld sich noch einmal verbessert. Das Rennen war sehr schnell gelaufen, Filip sagte mir, dass er zunächst gar nicht mit kam, aber er nie das Gefühl hatte, dass Irian das Rennen nicht gewinnen könnte‘, so Trainer Jens Hirschberger, der den Klassiker vor zwei Jahren bereits für Schlenderhan ebenfalls mit einem Tertullian-Sohn gewinnen konnte. Möglich, dass man es mit dem nach drei Starts weiter ungeschlagenen Schlenderhaner nun im Französischen Derby versucht.
‚Er lief noch grün, wollte in Richtung der Ställe laufen, das nächste Mal schlage ich ihn‘, erklärte Zafisio-Jockey Darryll Holland nach dem Rennen, der mit schlechter Laune nach Köln gekommen war, denn am Abend zuvor war er in Warwick für 21 Tage gesperrt worden, nachdem er auf einem Pferd die Gewinnaussichten nicht wahrgenommen hatte.
‚Er ist gut gelaufen, später wird er auch über etwas weitere Wege kommen. Er läuft nun in vier Wochen in einem Gruppe III-Rennen auf der Meile in Frankreich‘, so Trainer Uwe Ostmann über den Areion-Sohn Globus, der seinen schwachen Saisoneinstand in Krefeld vergessen machte.











