Nachdem der Ex-Schlenderhaner Mawingo schon bei seinem zweiten Australien-Start im Mai 2012 auf Gruppe I-Niveau zuschlagen konnte, ist er in diesem Frühjahr wechselhaft gelaufen. Nach seinem zweiten Gruppe I-Platz im Februar hatte man eigentlich auf einen Gruppe II-Treffer gehofft, musste aber mit Platz vier vorlieb nehmen.
Daran schlossen sich drei aktuelle Gruppe I-Starts im Zeitraum von nur vier Wochen an, die Mawingo auf den Plätzen zehn, vier und zuletzt am 6. April gut vier Längen hinter dem Sieger auf Platz neun beendete. Weil das nicht ganz das war, was sich seine Besitzergemeinschaft erhofft hatte, wechselt der Fünfjährige nun nach Singapur.
Zunächst wurde er für den Singapore International Airlines‘ Cup am 19. Mai nachgenannt und könnte dort auf weitere Ex-Deutsche wie Dunaden und Kassiano sowie Waldpark, Zazou und besonders Pastorius treffen.
Letzterer hat ja bereits eine Einladung erhalten und soll in Kranji antreten, wenn sein Jahresdebut Ende April in Longchamp vernünftig ausfällt.
Mawingo läuft in Zukunft in den Farben von Michael Freedman, dem Bruder seines australischen Trainers Anthony Freedman. Der Tertullian soll nach dem Start im Mai pausieren und dann auf die Singapore Triple Crown Series vorbereitet werden. Für den Singapore Cup fiel der Tertullian-Sohn bei RaceBets.com in den letzten Tagen von 360 auf 170:10. (Zum Langzeitmarkt)
„Ich habe mich mit meinem Bruder über das Pferd ausgetauscht. Er hält die Singapur-Pläne für naheliegend. Die Vorbesitzer haben das Gefühl, dass Mawingo in Australien Gutes geleistet hat, aber vielleicht nicht mehr viel bewegen würde.“ – so Michael Freedman.
Diese Triple Crown-Rennserie beginnt im Oktober mit der Kranji Mile über 1.600 Meter. Anschließend sind im Raffles‘ Cup 1.800 Meter zurückzulegen, bevor es im Longines‘ Singapore Gold Cup über 2.200 Meter geht. Natürlich haben diese drei Prüfungen Gruppe I-Status.













