Schlenderhaner Catella-Tochter gewinnt Grupperennen

Acht Siege, Gruppe I-Heldin, eine Gewinnsumme von mehr als einer Million Mark und eine GAG-Marke von 99,5 Kilo machten die Fuchsstute Catella zu einer der besten Rennstuten Deutschlands der jüngeren Vergangenheit.

Die beste Leistung ihrer Karriere zeigte die Schlenderhanerin neben ihrem Sieg im Erdgas-Pokal auf Gruppe I-Level im Breeders‘ Cup Fillies and Mare, in dem die von Peter Schiergen trainierte Generous-Tochter Dritte wurde.

Acht Jahre nach Platz drei hinter Perfect Sting in Churchill Downs feierte Catella nun ihr bisheriges Karriere-Highlight als Mutterstute. Passenderweise in Amerika.

Im Delaware Park gewann ihre sechsjährige Tochter Caprice das Robert P. Dick Memorial, ein mit 171.050 Dollar dotiertes Gruppe III-Rennen. Caprice ist Catellas Erstling, stammt vom Ausnahmevererber Monsun und wurde am 27.01.2003 geboren.

Die von Graham Motion für NP Bloodstoock trainierte Caprice gewann ihr erstes Grupperennen, schraubte ihre Gewinnsumme der bisher 22 Rennen umfassenden Karriere (4 Siege, 9 Plätze) auf knapp 250.000 Dollar.

Unter Jockey Jeremy Rose verdiente Caprice am Samstagabend 90.000 Dollar, verwies Trensa mit einem Hals auf den zweiten Platz, Dyna’s Lassie wurde Dritte. Alle Schlenderhan-Fans, die die Ex-Deutsche gewettet hatten, konnten sich über eine Quote von 86:10 freuen.

Ihren letzten Sieg erzielte Caprice am 11. Feburar, als sie in Santa Anita ein besseres Handicap gewann. Danach wurde sie Vierte in einem Gruppe III-Rennen in Keeneland, um bei ihrem letzten Start im Mai Platz drei in einem Gruppe II-Rennen im Belmont Park zu erreichen. Ohnehin zeigt sich das Caprice-Team sehr reisefreudig, die Stute absolvierte ihre letzten zehn Starts auf acht unterschiedlichen Rennbahnen.

Einen weiteren deutschen US-Sieg gab es ebenfalls am Samstag im Arlington Park zu verzeichnen. Die vierjährige von Dr. Klaus Schulte gezogene Mona Lisa feierte in einem mit 41.800 Dollar dotierten 1700 Meter-Rennen einen guten Amerika-Einstand. Als 48:10-Chance gewann die Spinning World-Tochter, die von Mario Hofer zu Wayne Catalano in die USA gewechselt war, unter Robby Albarado. Als Besitzer zeichnet weiterhin das Team Valor verantwortlich.

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