Ein ganz schlechter Tag war der Samstagsrenntag in Dresden für die Favoritenwetter, denn in den acht Rennen kam nicht ein einziges Mal das am stärksten gewettete Pferd zum Zuge. Auch im Maidenrennen für die Dreijährigen, und in jenem für die älteren Pferde, musste sich der „Heisse“ mit dem zweiten Platz begnügen. Bei den Dreijährigen hatte man fast schon damit gerechnet, denn Andreas Wöhlers Bailley, landete jetzt schon zum fünften Mal in ihrer Karriere auf dem zweiten Platz. Diesmal war es die von Roland Dzubasz trainierte Fidelberta (Alexander Pietsch, 52:10), die sich für die Favoritin als zu stark erwies. Dritte wurde in diesem 1900 Meter-Rennen Vanbijou (Zum Video).
Auch im abschließenden Maidenrennen über 2200 Meter wurde der Favorit, in diesem Fall der von Werner Glanz vorbereitete All Access (Andre Best, 15:10) geschlagen. Hier kamen drei Pferde fast in Linie durch das Ziel, dabei hatte die von Uwe Stech trainierte Lepanosie gegen All Access und High Energy die Oberhand.
Der Ausgleich III über 1400 Meter wurde mit der Flagge gestartet, da die Startmaschine nicht einsatzbereit war. Patrick Gibson erwischte mit dem frischen Sieger Kepler (101:10) aus dem Stall von Kamila Harms einen Blitzstart und kam Start-Ziel zu einem leichten Erfolg. France Extreme, Hannover Indian und Amparo blieben da nur die Plätze zwei bis vier. Die Viererwette wurde in dieser Reihenfolge nicht getroffen.
Jozef Bojko gewann neben dem Erfolg mit Königin Cala im Hauptrennen mit Frank Lippitschs Trueman und Stefan Richters Beresina noch die einleitenden beiden Rennen. Für Frank Lippitsch war außerdem noch Emerald Fury (Eduardo Pedroza, 60:10) im Ausgleich IV über 2200 Meter erfolgreich, sodass er wie Stefan Richter auf zwei Siege kam.











