Schiergen-Stuten Sechste und Neunte im Opera

Eine Nummer zu groß war der Prix de l’Opera am Arc-Tag in Paris für die beiden dreijährigen Stuten Lacazar und Ashiana aus dem Kölner Schiergen-Rennstall. Im Ziel wurden sie Sechste und Neunte.

Ashiana, die am Vorabend für einen Betrag von 1,2 Millionen Euro von ihrem Besitzer Eckhard Sauren zurückgekauft wurde, war etwas überraschend die stärkere Schiergen-Stute an diesem Tag, kam mit viel Endgeschwindigkeit noch auf den sechsten Platz. Unterwegs war sie an letzter Stelle gegangen. 590:10 notierte sie am Toto. Lacazar war zur Quote von 68:10 als stark gewettetes Pferd unterwegs.

Die von Aidan O’Brien trainierte Rhododendron erreichte unter Seamie Heffernan einen überraschenden Sieg, verwies Hydrangea und damit das gemeinte O’Brien-Pferd auf Rang zwei. Bärenstark lief die Ammerländerin Lady Frankel, die hinter den beiden aus Irland angereisten Stuten Dritte wurde. Sie war als krass unterschätzte 390:10-Außenseiterin an den Start gegangen.

Blamiert haben wir uns sicherlich nicht. Für beide war die Distanz etwas knapp und es gab ein ein hohes Renntempo. Beide haben zum Schluss angepackt. Auf weiter Distanz sind sie sicherlich beide besser aufgehoben und das war ein Rennen mit Topstuten, sehr stark besetzt. ich hoffe, dass beide im Training bleiben. Ashiana denke ich schon, Lacazar – das muss die Besitzerin noch entscheiden. Ashina könnte diese Saison nochmal in Rom in das Stutenrennen Lydia Tesio gehen. Bei Lacazar, wenn sie im Training bleibt, denke ich dass wir Schluss machen. Ansonsten, wenn sie gut in Form ist, mal schauen“, so Peter Schiergen.

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