Schiergen-Dominanz: Theo Danon top in Derby-Revanche

Die Derby-Revanche am Sonntag in Hannover hat ihren Namen wirklich verdient. Denn gleich drei Pferde aus dem IDEE 142. Blauen Band von Hamburg-Horn trafen sich in Hannover, um sich im Großen Preis des Audi Zentrums Hannover erneut zu messen. Und dieses Mal behielt nach 2000 Metern in lockerer Art und Weise Theo Danon (Foto) die Oberhand.

Der erst kürzlich in den Besitz von Guido Schmitt übergegangene Lord of England-Hengst (zuvor Stall D’Angelo) steigerte seinen 15. Rang aus dem Derby beträchtlich und kam unter Filip Minarik zu einem leichten Eindreiviertel-Längen-Sieg gegen den favorisierten Ebbesloher Lindenthaler (A. Starke) und die Ammerländerin Navarra Queen (M. Cadeddu).

Totaler Triumph für Peter Schiergen, denn damit stellte der Asterblüte-Coach aus Köln die ersten drei Pferde in diesem Gruppe-Rennen und holte sich den Großteil der Geldpreise in der mit 55.000 Euro dotierten Top-Prüfung (Video ansehen).

Einen starken Moment vermochte Gereon (E. Frank) nicht ganz auszubauen, endete schließlich auf Rang vier noch vor dem Schlenderhaner Sinnerman (A. de Vries), der unterwegs für gleichmäßig hohes Tempo gesorgt hatte. Der Ittlinger Aviator (A. Crastus) und auch der Graditzer Sundream (E. Pedroza) vermochten nicht in die Entscheidung einzugreifen.

Vor allem Sundream ist entschuldigt, er leistete sich in einer frühen Phase des Rennens einen Fehler, kam dabei völlig aus dem Takt und stand im Anschluss vor einer sehr schweren Aufgabe.

Der Derbysiebte Lindenthaler überzeugte auch in der Niederlage, er schnappte sich auf den letzten 150 Metern noch Platz zwei von der innen galoppierenden Stallgefährtin Navarra Queen, die als Diana–Vierte auch gegen die Hengste sehr ordentlich lief. Gereon (im Derby Zehnter und zuletzt Letzter im Großen Preis von Berlin) passte wohl die etwas kürzere Strecke wieder besser, er gehört in die Spitze der Dreijährigen. Das belegte sein vierter Rang.

‚Das ist natürlich ein perfekter Anfang für mich‘, freute sich Theo Danons Neu-Besitzer Guido Schmitt. ‚Ich wusste immer, dass Theo Danon hoch im Kurs bei Peter Schiergen steht, besser hätte es heute nicht laufen können‘.

Und Siegreiter Filip Minarik meinte nach dem Gruppesieg: „Ich habe immer an Theo Danon geglaubt. Heute hat er gezeigt, was er kann. Ich bin sehr zufrieden“.

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