Es ist bereits die 24. Auflage des BMW-Renntages auf dem Grafenberg, der stets ein Garant für eine gelungene und sehr gut besuchte Veranstaltung ist. Man kann also mit Recht von einer „Traditionsnummer“ sprechen. In den meisten Jahren waren die Stuten im BMW-Preis zu Wort gekommen, eine Ausnahme machte 2011 ein Sprint-Handicap.
Nun heißt es wieder „Ladies First“, wenn im BMW Preis Düsseldorf auf Listenebene 10 Stuten in die Startboxen einrücken. War früher die schnelle Stutengarde gefragt, so hat man auf dem Grafenberg nun mächtig an der Distanz geschraubt, denn nun geht es über 2100 Meter. Ein bestimmt nicht unüberlegter Schachzug, denn somit könnte der BMW Preis Düsseldorf auch als Vorexamen auf den Henkel Preis der Diana angesehen werden.
Als eine potenzielle Anwärterin auf diesen Stutenklassiker gilt die von Peter Schiergen für den Stall Nizza trainierte Nymphea (Foto), die nach ihrem Maidensieg gleich Dritte auf Gruppe-II-Ebene im Hoppegartener Diana-Trial war. Für einige Stuten gilt es nach ihren ersten Erfolgen nun im BMW-Preis den nächsten Sprung zu bewältigen.
So zum Beispiel Schlenderhans gleich bei ihrem ersten Auftritt in zukunftsträchtiger Manier siegreiche Imagery. Ihren ersten Deutschland-Auftritt hat Samba Brazil. Die nahe Verwandte von Samum und Schiaparelli war bislang beim französischen Spitzentrainer Jean-Claude Rouget in Training und kann bereits zwei Siege vorweisen.
Weitere Starterinnen in dem Diana-Test sind die Badener Listensiegerin Sworn Sold, ihre Trainingsgefährtinnen It’s Holly und Goldschätzchen, die von Peter Schiergen trainierte Seven Shares, die Auenquellerin Turfflamme, die Ammerländerin High Heat und Enjoy The Life aus dem Stall von Mario Hofer.












