Am Sonntag war es im Prix Foy, dem Vorbereitungsrennen für den Prix de l’Arc de Triomphe in Longchamp endlich soweit. Erstmals unter den königsblauen Farben von Sheikh Mohammed Al Maktoums Godolphin-Operation antretend gab der Monsun-Sohn Schiaparelli in der Gruppe II-Prüfung über 2400 Meter (130.000 Euro) sein mit Spannung erwartetes Comeback.
Seit seinem Sieg im Gran Premio del Jockey Club in Mailand im Oktober des vergangenen Jahres hatte man den Fuchs nicht mehr am Start gesehen. Unter Frankie Dettori galt der Fünfjährige in dem von nur sechs Pferden bestrittenen Rennen als zweiter Favorit hinter Khalid Abdullahs Zambezi Sun (Stephane Pasquier) aus dem Stall von Trainer Pascal Bary.
Und nach langer Führung des ehemaligen Blankenese-Hengstes war es schließlich nur der französische Hengst, der auf den letzten Metern zu stark für den Ex-Schiergen-Schützling war. Eine halbe Länge lag im Ziel zwischen beiden Pferden, ein anderer kam nie für den Sieg in Frage.
Platz drei ging an die Stute Light Green, während die Ebbesloherin Avanti Polonia nur Sechste und damit Letzte wurde. Nach dieser guten Vorstellung wird man Schiaparelli sicher auch im Prix de l’Arc de Triomphe in Longchamp wiedersehen.
Eine gute Leistung als Zweite in einem Feld von drei Pferden bot Andreas Wöhlers Zweijährige Bagutta Sun (Christophe Soumillon) in einem 34.000er über die Meile, in dem nur die Favoritin Copperbeech aus dem Stall von Andre Fabre vor der Wöhler-Lady blieb.
Ohne Chancen war dagegen die von Werner Baltromei in ein Tierce-Handicap (50.000 Euro, 1950 m) geschickte Karlshoferin Highness, die unter Jerome Lermyte keine Akzente setzen konnte und unplatziert blieb.











