Das Breeders‘ Cup Meeting 2009 war das erste im Leben des jungen Jockey Ahmed Ajtebi. Und der Einstand für Dubais besten Reiter hätte kaum besser sein können. Im Breeders‘ Cup Juvenile landete er mit Vale Of York einen 316:10-Volltreffer!
Der zweijährige Invincible Spirit-Hengst flog auf den letzten Metern nur so heran und schnappte genau auf der Linie des mit 1 Million Dollar dotierten Rennens zu (Video ansehen).
„Das ist sensationell. Ich kann Scheikh Mohammed nur immer wieder danken. Er behandelt mich wie einen Sohn“, so Jockey Ajtebi nach dem Gruppe I-Sieg auf Vale of York.
Dieser hatte zuvor in den Royal Lodge Stakes in Ascot und im Gran Criterium in Mailand schon gute Platzierungen gezeigt. Der amerikanische Wettmarktfavorit Lookin At Lucky belegte vor Noble’s Promise den zweiten Rang.
“Er hat sich nach seinen letzten Starts stark gesteigert, und wir hatten schon Meinung von ihm. Dass er allerdings gewinnen würde, hatten wir nicht gedacht. Ahmed hat einen tollen Job hingelegt und ihn toll geritten“, stellte Trainer Saeed Bin Suroor dem noch vor wenigen jahren als Kamel-Jockey engagierten Atjebi ein Zeugnis der extra-klasse aus.
„Er hätte schon in Mailand gewinnen können, hat sich vor den Menschen auf Tribüne erschreckt und war irritiert. Da hatten wir das Glück nicht auf unserer Seite. Das war heute anders”, so noch einmal Atjebi.
Vale of York, der in Irland gezogen wurde, kam hervorragend mit dem synthetischen Untergrund zurecht und wird nach Aussagen von Racing Manager Simon Crisford auf das Kentucky Derby im kommenden Mai vorbereitet.
Die beiden O’Brien-Hengste Alfred Nobel und Beethoven hatten wie der ebenfalls in Europa trainierte Radiohead mit der Entscheidung nichts zu tun.










