Das ganze Rennsport-Europa hatte am Sonntagnachmittag Finsceal Beo die Daumen gedrückt. In den French 1000 Guineas, den Poule D’Essai des Poulishes, wollte diese den zweiten Meilenstein im Vorhaben „Guineas-Tripple Crown“ (Englisch, French und Irish 1000 Guineas) setzten.
Doch daraus wurde nichts. Nach einem sensationellen Finish von Christophe Soumillon auf der Co-Favoritin Darjina (50:10) musste sich Finsceal Beo mit dem Ehrenrang zufrieden geben.
Auf der Linie schob Soumillon die bisher ungeschlagene Darjina mit einer Nase vorbei. Dabei war das Glück alles andere als auf der Seite der irischen Gaststute Finsceal Beo (wurde von Andrezej Tylickis Sohn Freddie eingeritten). Die 18:10-Favoritin musste im Einlauf lange auf eine freie Passage warten, war schon im Bogen innen eingeboxt, was sie entscheidenden Schwung gekostet haben könnte.
Als Finsceal Beo dann aber frei kam, löste sie sich zunächst unwiderstehlich von der Konkurrenz. Doch je näher der Pfosten rückte, desto näher rückte auch Darjina, eine Stute der Prinzessin Aga Khan, in deren Farben Mandesha im Vorjahr für Furore sorgte.
Trainiert wird die Zamindar-Tochter von Alain Royer Dupre. Dritte wurde in dem mit 400.000 Euro dotierten Meilenrennen die Außenseiterin Rahiyah, die in England von Flashing Numbers-Trainer Jeremy Noseda vorbereitet wird.











