Zweimal hat Soldier Hollow, der Galopper des Jahres 2004, den Premio Roma gewonnen, den Hattrick schaffte er aber nicht. In dem mit 264.000 Euro dotierten Gruppe I-Rennen über 2000 Meter in der italienischen Hauptstadt kam der Park Wiedinger aus dem Asterblüte-Stall am Sonntag unter Stephan Pasquier nur auf den vierten Rang, war somit bester Vertreter des deutschen Trios, aber noch klar vor den beiden Ittlingern Donaldson (Torsten Mundry) und Lauro (Andrasch Starke), die nur in hinteren Regionen landeten.
Der Sieg ging wieder einmal an einen guten Bekannten, denn Start-Ziel machte der Godolphin-Hengst Cherry Mix (Ted Durcan) wenig Federlesen mit der Konkurrenz. Soldier Hollow versuchte auf der langen Zielgeraden zwar aus dem Mittelfeld nachzusetzen, doch kam er nicht entscheidend an den späteren Sieger heran. Es kamen sogar noch der Engländer Hattan und der Italiener Distant Way an dem Schiergen-Schüzling vorbei.
Einen ausgezeichneten dritten Platz belegte der Fährhofer Santiago Atitlan aus dem Stall von Andreas Wöhler bei seinem Gruppedebut im Premio Umbria (Gr.III, 1200 m, 89.100 Euro). Im Ziel musste er aus einem großen 16er-Feld nur Patapan (Fabio Branca) und Velvet Revolver (Mirco Demuro) vor sich dulden. Mit viel Speed war der Vierjährige im Ziel dichtauf.
In Mailand setzte sich zum erstaunlich hohen Toto von 101:10 Hans Blumes Syrakus unter Luca Maniezzi in einem 2000-Meter-Rennen, dotiert mit 24.200 Euro, durch.










