Der vierjährige Hengst Schabau wird am morgigen Dienstag in Flemington sein lang erwartes Debüt in Australien geben. Obwohl er schon seit einigen Monaten im Besitz seines neuen australischen Syndikats steht, konnte man ihm aufgrund mehrerer kleiner Rückschläge keinen Start mehr im australischen Frühling bieten.
Nun wird das Projekt mit dem Fernziel Melbourne Cup also am 01. Januar 2019 starten. Schabaus neuer Trainer ist Robert Hickmott, der bereits im Jahr 2016 den Melbourne Cup mit dem Ex-Deutschen Almandin gewinnen konnte. Gegenüber Racing.com äußerte sich Hickmott ausführlich über den Pastorius-Sohn. „Es war ärgerlich, dass wir nicht im Frühjahr nicht haben starten lassen können. Aber vielleicht war es sogar besser so. Er hat sich gut eingelebt und seine ersten Arbeiten waren erstklassig. Ich weiß, dass einige Importe hier bei ihrem ersten Start Probleme haben. Ich denke aber, dass er sich als tolles Pferd zeigen wird.“
Sein Start in einem Benchmark 70 Handicap über 2000 Meter gegen 14 Gegner, dem fünften Rennen in Flemington könnte also erste Aufschlüsse darauf geben, ob er es im November auf dieser Rennbahn in den Melbourne Cup (Gr.I) schaffen könnte. Es ist der erste Auftritt seit seinem Siebenlängen-Sieg im Hamburger Auktionsrennen am Derbytag 2018. Im Sattel sitzt Mark Zahra.
Bis dahin ist der Weg allerdings sehr weit. Laut dem Trainer hofft man bis dahin in den nächsten Wochen einige Rennen gewinnen können. Danach hat man mit Schabau die Bart Cummings Stakes Anfang Oktober (Gr.III/Handicap) über 2500 Meter im Blick. Die gleiche Prüfung konnte man im Übrigen auch mit Almanzor in Vorbereitung auf den Melbourne Cup-Triumph von 2016 gewinnen.













