Am Samstag, wenn in Bayern mit Mariä Himmelfahrt ein Feiertag ansteht, sind in München die Dreijährigen angesprochen, wenn im Großen Preis der Brauerei Aying – BBAG Auktionsrennen München 50.000 Euro auf der 1600 Meter-Distanz ausgelobt werden. Nur wenige Tage nach dem Erfolg mit Quo Dubai in einem ähnlichen Rennen in Hannover hat Trainer Mario Hofer (Foto) erneut ein heißes Eisen im Feuer.
Die Rede ist von Stall Steigenbergers Savono. 83,5 Kilo beträgt der aktuelle GAG des erneut von Andreas Helfenbein zu reitenden Big Shuffle-Sohnes.
Verantwortlich war dafür vor allem die jüngste Form des Hengstes: Im BBAG-Meiler-Auktionsrennen am Derbytag in Hamburg schlug Savono als 131:10-Außenseiter mit großem Endspurt teilweise deutlich höher eingeschätzte Konkurrenz. „Das war ein starker Ritt und eine tolle Leistung“, freute sich sein Trainer damals.
Allerdings muss Savono nun 60 Kilo und damit Höchstgewicht tragen, was die Aufgabe sicherlich erschwert. Zumal einige hinter ihm eingekommene Pferde nun günstiger stehen. Drei Kilo besser untergebracht ist diesmal Stall D´Angelos Sanjii Danon aus dem Stall von Waldemar Hickst, der nur mit einem Kopf unterlag.
Ebenfalls nur einen weiteren Kopf zurück endete in diesem heißen Finish die Stute Antara aus dem Formstall von Roland Dzubasz, die nun sogar fünf Kilo günstiger steht. Da sie auch in München bereits als Zweijährige in einem Auktionsrennen vorne war, könnte sie hier nun einen weiteren Coup landen.
Ohnehin wird die Prüfung zu einer beinahe kompletten Revanche zu Hamburg, denn fast alle der damaligen Starter sind auch diesmal wieder mit dabei. Beltana und Walero, der nun Champion Eduardo Pedroza anvertraut ist, konnten sich ebenfalls am Ende nicht mehr steigern. Quinero wird wohl einen schweren Stand haben.
Dagegen ist Usbeke sicher nicht an seinem letzten Platz aus Horn zu messen, wie der Schützling von Neutrainer Jean-Pierre Carvalho schon bei seinem anschließenden Erfolg andeutete.
Berani ist sicher nicht die erste Hickst-Waffe, auch wenn er sich nach langer Pause ordentlich hielt. Ramiro verkaufte sich zuletzt auf dieser Bahn gut, zumal er keinen glatten Rennverlauf hatte, die Form wurde später noch aufgewertet. Bleibt noch der Zoppenbroicher Tom Saywer, ein weiterer Hickst-Starter, der mustergültige Formen mitbringt und mit ein wenig Steigerung für ein Platzgeld möglich scheint.











