Gruppe-Auftakt im Krefelder Stadtwald mit insgesamt sieben Rennen (erster Start um 13.45 Uhr). Wer wird der Nachfolger von Andreas Wöhlers Karpino im Rennen um den Preis der SWK Stadtwerke Krefeld – Dr. Busch-Memorial (55.000 Euro)?
Diese Frage wird am Sonntag in der Samt- und Seidenstadt beantwortet. Dabei hat der Coach aus Ravensberg mit Noor Al Hawa, der auch bei den Buchmachern hoch in der Gunst steht, erneut erste Chancen im Rennen der Gruppe III über 1700 Meter. Der Makfi-Sohn ist auch die Wahl von Stalljockey Eduardo Pedroza. Andrasch Starke vertritt den in Hoppegarten aktiven Jozef Bojko auf Wöhlers zweiter Waffe Volcancito (Zum Rennen).
Viel ist über die aktuell formidable Form von Trainer Markus Klug gesprochen und geschrieben worden und so muss man das doppelte Aufgebot des Heumarer Trainers voll auf der Rechnung haben. Adrie de Vries wird El Loco dabei reiten. Die Reiterverteilung ist im Hinblick auf das Klug-Duo allerdings kein Hinweis auf die Chancen der Pferde, denn Besitzerin Dr. Alexandra Renz hatte Andreas Helfenbein den Ritt auf Millowitsch versprochen. Zwischen El Loco und Millowitsch liegt derzeit wohl nicht viel.
Für Mario Hofer startet Stall Antanandos Parthenius, dessen Bruder Pastorius im Jahr 2012 Vierter im Busch-Memorial wurde, ehe er dann im Deutschen Derby triumphierte. Andreas Suborics wird den Soldier Hollow-Sohn in diesem topbesetzten Rennen in Händen halten. Er und El Loco lieferten sich im Herzog von Ratibor-Rennen ein packendes Duell mit dem glücklicheren Ende für den Hofer-Schützling. Nachgenannt wurde Andreas Löwes für Darius Racing trainierter Jarahi (Michael Cadeddu). Der Lope de Vega-Sohn kam in diesem Jahr zweimal an den Start und geht mit einer reinen Weste ins Rennen. Zuletzt gewann er auf Bahn und Distanz gegen Izzo und blieb dort schon vor Jens Hirschbergers Molly King (Ian Ferguson), der gemeinsam mit seinem Trainingsgefährten Capitano (Alex Pietsch) zu den Außenseitern im Busch-Memorial zählen wird.
Zwei weitere Dreijährigen-Rennen bilden den Auftakt in den Krefelder Renntag. Hier kommen einige klassische Hoffnungen an den Start. Saloonmedicus (Andreas Suborics) genießt im Stall von Mario Hofer einen sehr guten Ruf und bekommt es über 2050 Meter unter anderem mit Andreas Wöhlers Deauville Crystal (Eduardo Pedroza) zu tun (Zum Rennen). Über 1700 Meter könnte es einen weiteren Sieg für Markus Klug geben, der die Fährhoferin Danlia (Adrie de Vries) satteln wird (Zum Rennen). Zusätzlich stehen zwei mittlere Handicaps auf der Karte. Der Ausgleich III über 1300 Meter ist gleichzeitig die „Wettchance des Tages“. Hier werden in der Viererwette garantiert 10.000 Euro ausgezahlt. Mehr zum Sonntags-Renntag in Krefeld sowie ein ausführliches Interview mit Markus Klug lesen Sie in der nächsten „Sport-Welt“, die am Freitag erscheint.












