An die letztjährige Ausgabe des zur Gruppe I zählenden Premio Vittorio di Capua erinnert man sich aus deutscher Sicht gerne. Mit Andreas Löwes Klasse-Meiler Amaron gewann ein in Deutschland trainiertes Pferd. Mit Amarillo und Monami auf den Plätzen war der Triumph der hiesigen Quartiere komplett. Einen ähnlichen Erfolg könnte es in diesem Jahr in der mit 209.000 Euro dotierten Meilen-Prüfung erneut geben.
Denn mit Ralf Rohnes Nabucco und der Karlshoferin Samba Brazil (Foto) kommen am Sonntag zwei Deutsche in San Siro an den Ablauf.
Schon viermal kam der dreijährige Areion-Sohn Nabucco in seiner Karriere in der italienischen Modemetropole Mailand schon an den Ablauf. Zuletzt gelang dem in den Farben des Gestüts Graditz laufenden Hengstes ein Fünf-Längen-Sieg im Premio Giuliano Moroni über einen 100 Meter weiteren Weg. Sein Trainer agiert gerne und mit Erfolg auf den Bahnen im Stiefelland. Zuletzt verpasste Orsino die Titelverteidigung im Premio Frederico Tesio nur um eine Nase.
2012 kam Samba Brazil im zur Gruppe III zählenden und mit 77.000 Euro dotierten Premio Sergio Cumani, einer ebenfalls über die Meile ausgetragenen Prüfung, an den Start. Auch hier sind die Erinnerungen an das vergangene Jahr mehr als erfreulich. Hinter der damals zweitplatzierten Brümmerhoferin Cherry Danon kam Samba Brazil in den Farben des Gestüts Karlshof als drittes Pferd an den Zielspiegel. Und die Karlshoferin will es am Sonntag richtig wissen. Mit Andrea Atzeni wird die Teofilo-Tochter nach den Gruppe I-Sternen greifen (Zum Langzeitmarkt).
Zuletzt überzeugte die von Jens Hirschberger trainierte vierjährige Teofilo-Tochter in der Großen Europa Meile in Riem gegen Akua’da und Point Blank auf ganzer Linie. Und auch in Mailand sollten die Karlshofer Farben ein Wörtchen um den Sieg mitreden können.
Im Rahmenprogramm stehen neben dem Premio Sergio Cumani zwei Listen-Rennen auf dem Programm. Im mit 41.800 Euro dotierten Premio Marchese Ippolito, einem 1800 Meter-Rennen, kommt Miroslav Rulecs Linarda, zuletzt Elfte im Berenberg Cup in Iffezheim, an den Start.











