Wenn sich am Sonntag gegen halb sechs Uhr nachmittags die Boxen zum Henkel-Stutenpreis öffnen, dann werden die deutschen Turffans für einen Moment inne halten und Minuten später wichtige Aufschlüsse gewonnen haben, welche Stute sich nachhaltig für die German 1.000 Guineas am 19. Juni an gleicher Stelle empfohlen haben wird
Und auch wenn nur ein Sextett in der Meilenprüfung am Sonntag auf dem Grafenberg in Düsseldorf antritt, so kommen Stuten mit höchstem Potenzial an den Ablauf (Zum Langzeitmarkt).
Allen voran natürlich Salona (Foto), die am Grünen Tisch den Erfolg im Zukunfts-Rennen zugesprochen bekam und somit bereits Gruppesiegerin ist. Die Lord of England-Tochter ließ ein Engagement in Frankreich vor Wochenfrist aus, ihr Trainer Jean-Pierre Carvalho hat Andreas Suborics für den Ritt auf der Stall Lucky Owner-Stute verpflichtet.
Als scharfe Konkurrentinnen könnten sich die beiden Kandidatinnen aus dem Quartier von Waldemar Hickst erweisen, die schon starke Vorstellungen im letzten Jahr lieferten. Quesada (Terence Hellier) hat bei drei Starts noch nie schlechter als auf dem zweiten Platz abgeschnitten und erreichte beim Jahresausstand auf Listenebene eine starke Platzierung, während auch Timeform (Michael Caddedu) bereits Siegerin ist.
Aber auch Gestüt Ebbeslohs Wolkenburg gehört nach Vorjahresform zu den Sieganwärterinnen. Die weiteren Kandidatinnen sind Miyake (Hans Albert Blume/Henk Grewe) und die vor Ort von Ralf Rohne betreute Boa Vista (A. Helfenbein).
Neben dem Hauptereignis kommen acht weitere Rennen zur Austragung, wobei das Pritt-Rennen als Wertungslauf der Fegentri-Meisterschaft dem Renntag eine internationale Note verleiht.











