Saisonpremiere in K?ln: Der Hattrick von Prince of Rules?

Frühes Erscheinen ist am Sonntag beim Kölner Saisonauftakt Pflicht, denn in der einleitenden Prüfung stellen sich auf der Steherdistanz von 2100 Metern zwei Pferde vor, die noch eine Nennung für das Deutsche Derby besitzen. Dr. Andreas Boltes Rail Link-Sohn Coeur Link und der Ittlinger Lysino sind für das „Blaue Band“ eingeschrieben.

Bei der guten Stallform darf man sicher ein sehr gutes Laufen des Medicean-Sohnes Lysino einräumen, auf den sein Betreuer Peter Schiergen bei der Pressekonferenz für den Renntag am Mittwoch auch Mumm verriet.

Allerdings muss der Hengst, der im Vorjahr bei zwei Starts jeweils Dritter wurde, auf dem Weg zum Sieg einen zweifachen Sieger aus dem Weg räumen. Denn um einen solchen handelt es sich bei dem von Waldemar Hickst trainierten Aussie Rules-Sohn Prince of Rules (Foto).

Der Hengst des Stalles Pregel brauchte im Vorjahr zwar etwas Anlauf, doch nachdem man ihn mit Scheuklappen ins Rennen schickte, platzte bei ihm der Knoten und er gewann in Frankfurt auf Gras und auf der Dortmunder Sandbahn in guter Manier.

Am Sonntag wird Prince of Rules nun mit Seitenblendern starten, zudem muss er Lysino zweieinhalb Kilo Gewicht geben. Es dürfte also gleich zu Beginn ein spannendes Duell geben. Peter Schiergen ist auch im zweiten Rennen für den Derby-Jahrgang vertreten. Und auch hier stellt der Asterblüte-Coach mit Mr Stardust einen der Favoriten. Nach mehreren Platzierungen sollte der erste Sieg für den Dashing Blade-Sohn nur eine Formsache sein.

Im wichtigsten Handicap des Tages, dem Ausgleich II über 1400 Meter, könnte es wie in der Vorwoche in Düsseldorf einen Sieg für Lokalmatador Waldemar Hickst geben, der mit Opera Moon und Sumaro bestens gerüstet sein sollte. Beide konnten im vergangenen Jahr zwei Rennen gewinnen. Das sind aber zusammen noch nicht soviele Erfolge, wie sie Guido Schmitts Beacon Hill in den letzten zwölf Monaten eingaloppierte.

Alleine bei seinen letzten sechs Starts kam er immer als Erster über die Linie, wobei ihm ein Sieg allerdings aus formellen Gründen aberkannt werden musste. Interessant ist in diesem Handicap aber sicher auch der vierjährige Ibolo, der mit dem niedrigen Gewicht vielleicht allen ein Schnippchen schlagen kann. Mit ihm greift der Mülheimer Trainer Uwe Ostmann erstmals in diesem Jahr in Deutschland ins Geschehen ein.

Der holländische Gast Eastern Warrior, die im letzten Jahr fünfmal erfolgreiche Keydream sowie der Bahn- und Distanzsieger Torres komplettieren das Feld in dieser Prüfung. Insgesamt neun Rennen werden im Weidenpescher Park ausgetragen, darunter auch der erste Lauf zum Miro Amateur-Pokal, der gleichzeitig die „Wettchance des Tages“ (Garantiesumme 10.000 Euro) ist. Doch das ist noch nicht alles, denn als sechstes Rennen gibt es noch ein Rennen mit Viererwette, in der es dann sogar eine garantierte Auszahlung von 15.000 Euro gibt.

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