Es war für das Saisondebut des Galoppers des Jahres, den im Besitz von Georg Baron von Ullmann stehenden Monsun-Sohn Shirocco, eine gut ausgewählte Aufgabe, die sein Trainer Andre Fabre für das Saisondebut des Hengstes ausgesucht hat. Denn in den Jockey Club Stakes in Newmarket (Gr. II, 2400 m) stand der Fünfjährige doch schon etwas heraus.
Und nach einem Rennen vom zweiten Platz hinter dem Pacemaker Bandari wurde der 19:10-Favorit seiner Rolle dann auch vollauf gerecht. Nur mit den Händen geritten verabschiedete sich Shirocco von Bandari, auch der durchaus kurz gefährlich aussehende Angriff der ersten Hamdan-Waffe Munsef (Richard Hills) verpuffte rasch.
Ein optimaler Aufgalopp mit 3 1/2 Längen Vorsprung für kommende große Aufgaben also für den Breeders‘ Cup-Sieger, der mit seinem Erfolg 51.000 Pfund verdiente und der sich für kommende Rennen kaum groß verausgabt haben dürfte.
Und jetzt warten die ganz großen Dinger. Denn wie Andre Fabre nach dem Rennen verriet, ist ‚der Arc das große Saisonziel von Shirocco‘. Und auch ein Start in den King George schließt der Startrainer nicht aus. ‚Er ist ein tolles Pferd, und als nächstes könnten wir nun in den Coronation Cup gehen, den ich bereits mehrfach gewinnen konnte‘, so Andre Fabre nach dem Canter-Sieg.
Die 1.000 Guineas, den Stutenklassiker auf der Geraden Bahn, gewann die von Trainerin Pam Sly trainierte Speciosa, die sich als 110:10-Außenseiterin unter Micky Fenton sehr leicht gegen Confidential Lady und Nasheej und damit zwei weitere Außenseiterinnen durchsetzen konnte.
Nur auf den siebten Platz kam in diesem Gruppe I-Rennen die Favoritin Rumplestiltskin aus dem Stall von Aidan O’Brien. Trotzdem hatte das Coolmore-Team allen Grund zur Freude, stammt die Siegerin von Danehill Dancer. Nur einen Tag zuvor hatte dessen Vater Danehill mit George Washington den Sieger des Hengste-Klassikers gestellt.










