Im Prix du Muguet, dem mit 130.000 Euro dotierten Gruppe II-Rennen auf der Meile in Saint-Cloud, waren deutsche Ställe schon oft erfolgreich. Man denke nur an den zweifachen Sieger Martillo. Bei der diesjährigen Austragung versuchte sich mit Gestüt Fährhofs Lateral erneut ein deutscher Meilencrack in diesem Rennen, doch unter Stephane Pasquier langte es beim Saisondebut für den Vierjährigen nur zum fünften Platz.
Rund viereinhalb Längen hinter dem Sieger Racinger (Frankie Dettori) aus dem Stall von Freddy Head kam der Singspiel-Sohn über die Linie. Die Plätze zwei und drei gingen an die Mitfavoriten Turtle Bowl und Passenger. Lateral war zu einer Eventualquote um 80:10 ins Rennen gegangen.
Ohne Möglichkeiten war der von Werner Baltromei trainierte Besakih in einem Verkaufsrennen über 2100 Meter, das mit 20.000 Euro dotiert war. Auch Christian Sprengels Steher Petit Diable (Eric Wehrel) kam in einem Handicap über 3100 Meter (23.000 Euro) nicht in die Platzierung.
Eine gute Leistung zeigte Dr. Andreas Boltes Dreijähriger Zolango (Mario Esposito) im Premio Emaneule Filiberto, einem über 2000 Meter führenden Listenrennen in Mailand, das mit 61.600 Euro dotiert war. Hinter dem Sieger Sopran Promo (Dario Vargiu) belegte der Hengst einen guten zweiten Platz, kam mit zunehmender Distanz immer besser ins Rollen.
Die beiden Sprinter Sacho (W.Kujath/E.Botti) und Stormiano (Dr.A.Bolte/M.Esposito) kamen im Premio Certosa (1000 m, 61.600 Euro) nicht in die Platzierung.











